Erste Signale sind positiv

Wenden..  Vorerst herrscht noch Funkstille in Sachen Freifunk für die Gemeinde Wenden. Der Grünen-Antrag wird erst in der nächsten Ratssitzung Ende April entschieden. Nach dem Wunsch von Christoph Schürholz (CDU) nach weiteren Infos beschloss der Rat diese Vertagung.

Allerdings wurde deutlich, dass es durchaus etwas werden könnte mit dem Freifunk für Wenden. „Die Erfahrungen aus den Rathäusern Olpe und Attendorn sind positiv. Man kann das Projekt empfehlen“, so Kämmerer Bernd Clemens. Auch Bürgermeister Peter Brüser meinte: „Ich persönlich bin nicht der große Freak, aber ich sehe das durchaus positiv. Sicher ist aber noch die ein oder andere Frage zu klären.“

Antrag der Grünen

Die Grünen beantragen, dass sich die Wendener Verwaltung der Initiative „Freifunk Biggesee“ anschließt und sobald wie möglich in und um das Rathaus freien Zugang zum Internet anbietet. Zudem soll die Verwaltung prüfen, ob auch andere öffentliche Gebäude mit „Freifunk“ ausgestattet werden können. Zur Erklärung: „Freifunk“ bedeutet einen kostenlosen Internet-Zugang, wobei vorhandene Zugänge von Firmen, Verwaltung oder Privatleuten mit einem Teil der Bandbreite auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

„Am Biggesee herum gibt es eine Bewegung, die an der Gemeinde Wenden vorbeizieht. Es ist für eine moderne Gemeinde unverzichtbar, dass wir so etwas auch hier bekommen. Das ist die Zukunft“, betonte Grünen-Fraktionsvorsitzender Elmar Holterhof in der Ratssitzung.

Die Verwaltung hat Kontakt mit der Wendener Werbegemeinschaft aufgenommen, die sich grundsätzlich positiv zu dem Thema äußerte und dieses auch aufgreifen will. Jetzt sollen noch die Werbegemeinschaften Attendorn und Olpe über ihre Erfahrungen mit Freifunk berichten.