Ermittlungen gegen Exhibitionisten im Altenheim in Attendorn
18.07.2012 | 10:34 Uhr 2012-07-18T10:34:00+0200
Attendorn. Die Polizei im Kreis Olpe ermittelt gegen einen 42-jährigen Altenpflege-Helfer, dem vorgeworfen wird, sich im Attendorner St.-Liborius-Altenheim zweimal innerhalb von drei Tagen exhibitionistisch gezeigt zu haben. Das bestätigte Polizeisprecher Stephan Ommer auf Anfrage unserer Zeitung.
Der als Leiharbeiter im Altenheim beschäftigte Mann ist im April von Mitarbeiterinnen und Heimleitung angezeigt worden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Untersucht wird, so Ommer, ob sich der Mann auch Bewohnerinnen gezeigt habe und ob der Heimleitung Vorwürfe gemacht werden müssten, weil er nicht sofort nach dem ersten Vorfall vor die Tür gesetzt worden ist. Ebenfalls noch untersucht werde, ob es zu schwereren Straftaten gekommen sei.
Uwe Beul, Leiter des Caritas-Zentrums in Attendorn, geht davon aus, dass dies nicht der Fall ist. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Falles sei mit Bewohnern, Ärzten und Angehörigen über den Fall gesprochen worden. „Weitergehende Vorwürfe sind mir nicht bekannt.“
Aussage gegen Aussage
Dass der Mann nach dem ersten Vorfall nicht sofort entlassen worden ist, begründet Beul damit, dass er die Vorwürfe vehement abgestritten habe: „Und dann steht erstmal Aussage gegen Aussage, und es gilt die Unschuldsvermutung.“ Nach dem zweiten Vorfall habe man dann sofort reagiert. Er selber kenne den Vorfall nur nach Schilderungen, weil er zum fraglichen Zeitraum nicht im Haus gewesen sei: „Ich hab den Mann nie kennengelernt.“
Auf die Frage, ob sichergestellt sei, dass der 42-Jährige nicht wieder in einem Altenheim beschäftigt werde, verwies Uwe Beul auf den Kreis Olpe (Heimaufsicht), die informiert worden sei. Auch die Verleihfirma sei in Kenntnis gesetzt worden. „Wir haben nach der Anzeige nichts weiter unternommen, darum hatte uns die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen gebeten.“
11:27
Wie könnten exhibitionistische Handlungen eventuell vermieden werden?
Die Beschneidung von Jungen ist außer einem religiösen Ritual auch ein Mittel um die Masturbation zu verhindern - so in einen Beitrag vom 11.07.12 in einer seriösen Tageszeitung (WAZ) zu lesen. Wenn das tatsächlich zutreffen würde, gäbe es in den islamischen Ländern keine männliche Exhibitionisten. Somit wäre die Beschneidung in unserem Land/Kultur bei mehrfach auffallenden Exhibitionisten die bei ihren Vorzeigeaktion onanieren ein geeignetes Mittel sie von ihrer Zeigelust/Sucht zu befreien. Da jedoch so gut wie in allen Religionen die Sexualität ein Tabu ist und auf Teufel komm raus geheuchelt wird und Doppelmoral zwangsläufig die Folge ist, müsste das erst objektiv und sachlich überprüft werden ob diese These mit der Beschneidung überhaupt zutrifft. Ich glaube allerdings nicht daran. Alfred Esser
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