Erinnerungen an „Spiel ohne Grenzen“

Die Mannschaft, die Attendorn 1975 Attendorn bei "Spiel ohne Grenzen" vertrat.
Die Mannschaft, die Attendorn 1975 Attendorn bei "Spiel ohne Grenzen" vertrat.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Vor 40 Jahren wurde „Spiel ohne Grenzen“ live aus Attendorn übertragen. Ausstellung und Filmabend wecken Erinnerungen.

Attendorn..  Vor 40 Jahren elektrisierte „Spiel ohne Grenzen“ die Attendorner. Die Hansestadt würdigt das „Spektakel von 1975“ mit einer kleinen Präsentation im Südsauerlandmuseum und einem Filmabend.

Am 10. Mai 1975 standen sich die Städte Pulheim und Attendorn im Rahmen des seinerzeit äußerst populären Fernseh-Städteturniers des Westdeutschen Rundfunks (WDR) „Spiel ohne Grenzen“ in der Hansestadt Attendorn gegenüber. Eine vierstellige Besucherzahl auf dem Spielgelände am Fuße des Biggedamms sorgte seinerzeit für eine großartige Kulisse während der Live-Übertragung im WDR-Fernsehen. Für die siegreiche Attendorner Mannschaft ging es im gleichen Jahr zum Wettkampf auf europäischer Ebene nach Riccione in Italien.

Ausstellungsstücke und Fotos

Die Hansestadt Attendorn würdigt das „Spektakel von 1975“ nun mit einer kleinen Präsentation im Südsauerlandmuseum. Den Organisatoren ist es trotz großen Bemühens nicht gelungen, viele Erinnerungsstücke aus dem Jahr 1975 zusammenzutragen. Dennoch werden an drei Tagen im Museum einige Ausstellungsstücke, Fotos und andere Dokumente zu sehen sein, die Erinnerungen an die Ereignisse von 1975 in Attendorn und Riccione wecken werden.

Die Präsentation dieser Ausstellungsstücke wird vom 29. bis 31. Mai 2015 zu folgenden Öffnungszeiten im Südsauerlandmuseum stattfinden: Freitag, 29., von 11 bis 18 Uhr; Samstag, 30., von 11 bis 15 Uhr und Sonntag, 31. Mai von 13 bis 18 Uhr.

Erinnerungen beim Filmabend

Der Höhepunkt wird ein Filmabend am Samstag, 30. Mai, um 18 Uhr sein, der in den Räumen des ehemaligen Spielzeugladens in der Wasserstraße gegenüber dem Museum stattfinden wird. Dort werden bewegte Bilder aus dem Jahr 1975 gezeigt.

„Dieser Filmabend wird weniger den Charakter einer offiziellen Museumsveranstaltung, sondern vielmehr eines „Klassentreffens“ haben, bei dem die Aktiven von „damals“ und alle anderen interessierten Attendorner in gemütlicher Runde in Erinnerungen schwelgen und sich austauschen können“, freuen sich Museumsleiterin Monika Löcken und Tom Kleine von der Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt Attendorn auf viele Besucher am 30. Mai.