Eltern fordern mehr Sicherheit

Altenhundem..  „Der Schulweg in Altenhundem ist für die Grundschüler an einigen Stellen unübersichtlich und zum Teil gefährlich durch fehlenden Ausbau bzw. Weiterbau der Gehwege, fehlende Übergänge und fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung bzw. Überwachung des Verkehrs“, sagen die Mütter Pia Bieker, Petra Schirmer und Mareike Vollmert, die sich mit einem Eilantrag an die Stadt Lennestadt gewandt haben, um den Schulweg für die Altenhundemer Grundschüler sicherer zu machen.

Eilantrag

Das war bereits Mitte November 2014. Doch die Mühlen der Verwaltung mahlen bekanntlich langsam. Und durch die drohende Haushaltssicherung war Personal massiv in anderen Bereichen eingesetzt.

Gestern Abend beschäftigte sich der Hauptausschuss mit dem Thema Schulweg. Im Vorfeld variierten die Meinungen innerhalb der Kommunalpolitik zwischen „längst überfällig“ bis hin zu „Helikopter-Eltern“. Die Ausschussmitglieder jedenfalls nahmen das Anliegen der Mütter sehr ernst.

In einer Sitzungsvorlage hatte Beigeordneter Schürheck die Position der Verwaltung dargestellt: „Verkehrssicherheit von Kindern kann nur erreicht und verbessert werden, wenn Schule, Kommune, Polizei und andere Institutionen ihrer Verantwortung gerecht werden. Der wichtigste, völlig unverzichtbare Beitrag muss aber von den Eltern geleistet werden.“

Fünf neuralgische Punkte haben die Antragstellerinnen im Ortsgebiet ausgemacht: die Straßeneinmündung Timmerbruch/Dr.Arnoldi-Straße, der Bereich Helmut-Kumpf-Straße/An der Schmiede, die Hochstraße, der Bereich Rüberger Brücke/Lindenstraße sowie der Abzweig zur Berufsschule in der Lindenstraße.
Dabei moniert das Trio - unterstützt von einer Unterschriftenliste mit den Namen von mehr als 150 Bürgerinnen und Bürgern, fehlende Banner mit dem Hinweis auf Schulanfänger, eine eindeutige Beschilderung der Tempo-30-Zone auf der Hochstraße, den fehlenden Einsatz von Schülerlotsen (Eltern oder Ehrenamtliche) an den Gefahrenpunkten, ein fest installiertes Geschwindigkeits-Messgerät auf Hochstraße und an der Schmiede, fehlende Warnleuchten an den neuralgischen Punkten sowie die fehlende Überwachung in der Hochstraße zum Schulbeginn und zum Ende.

Sorge um Sicherheit

Etliche Eltern würden ihre Kinder mit dem Auto bis vor die Schultüre fahren aus Sorge um deren Sicherheit. Aber genau dadurch komme es zu teilweise chaotischen Zuständen mit zusätzlichem Gefährdungspotenziel für die Mädchen und Jungen.

Schritttempo verlangen die Eltern auf Hochstraße und Schmiede, damit die Kinder vom „Kiss&go-Parkplatz z.B. am ehemaligen R-Kauf sicher zur Schule kämen und wieder zurück

Die Verwaltung wird sich jetzt mit Eltern, Polizei, Ordnungsamt und Verkehrskommission zusammensetzen. Überprüfen, welche Forderungen zu realisieren oder welche gar übertrieben sind. Manfred Rotter: „Die Forderungen sind inhaltlich nachvollziehbar. „ Zöllner: „Bei vielen Punkten sind wir auf die Verkehrskommission angewiesen,“