Einbrecher scheitern mit ihrem Beutezug

Olpe/Wenden..  Unbekannte Täter scheiterten in den vergangenen Tagen an Wohnhäusern sowohl in Wenden-Altenhof als auch in Olpe-Rüblinghausen bei dem Versuch, jeweils ein Außenfenster aufzuhebeln. An den beiden Fenstern entstanden jeweils Schäden in Höhe von etwa 500 Euro. Die Tatzeiten können von den Geschädigten nicht genau angegeben werden, da sie die Hebelspuren jetzt erst entdeckten.

Positiv aus Sicht der Polizei und der Geschädigten ist in beiden Fällen, dass die Täter offensichtlich von ihren Tatvorhaben Abstand nahmen, weil sie die gut gesicherten Fenster nicht in kurzer Zeit öffnen konnten. Der Hauseigentümer im Fall des versuchten Einbruchs in Rüblinghausen hatte die Fenster an seinem Wohnhaus nachträglich mit mechanischen Einbruchsicherungen verstärkt.

Technischer Einbruchschutz

Technischer Einbruchschutz ist eine Frage des Zeitgewinns: Die meisten Einbrecher geben nach kurzer Zeit auf, wenn sie eine Barriere nicht schnell überwinden können.

Deshalb rät die Polizei Hausbesitzern, Türen und Fenster vernünftig mechanisch zu sichern. Einbrecher gelangen dann erst gar nicht ins Haus oder in die Wohnung. Elektronische Sicherungen wie Einbruchmeldeanlagen können dies allein in der Regel nicht verhindern - sie machen nur als zusätzliche Sicherungsmaßnahme Sinn.

Die Polizei berät gerne und kostenlos, welche Sicherungsmethoden individuell am besten passen. Bei der Kreispolizeibehörde Olpe ist KHK Michael Klein der Experte rund um den richtigen Einbruchschutz. Er ist unter der Telefon-Nummer 02761/9269-4444 oder per E-Mail an michael.klein@polizei.nrw.de zu erreichen.