Ein Handball-Fest für den schwer erkrankten Markus Rusch

Laden zum Benefizspiel ein (von links): Dirk Stenger, Monika Feldmann und Klaus Krass.
Laden zum Benefizspiel ein (von links): Dirk Stenger, Monika Feldmann und Klaus Krass.
Foto: Meinolf Wagner
Was wir bereits wissen
Es hätte alles schön sein können im Leben von Markus Rusch, langjähriger Torhüter und Schiedsrichter des Handball-Bezirksligisten SG Attendorn/Ennest. Doch er erkrankte schwer.

Attendorn.. Fortan sind im Augenblick Angst und unangenehme Behandlungen, aber auch die Hoffnung ständige Begleiter für den zweimaligen Familienvater. Eine Berg- und Talfahrt der Gefühle.

Zum Glück hält die Handball-Familie, in der Markus Rusch seinen Platz hat, zusammen und beweist Teamgeist. Klaus Kraß Trainer der SG Attendorn/Ennest hat für Dienstag, 3. März, ein Handball-Fest für Markus Rusch organisiert.

Die SG Attendorn/Ennest (verstärkt) spielt gegen TuS Ferndorf (20 Uhr). Das Vorspiel wird vom Team Gedia (Arbeitgeber von Markus Rusch) gegen Team LEWA (18.45 Uhr) absolviert. Die Handball-Familie in Südwestfalen beweist Solidarität, wie es sie noch nie gegeben hat. Ohne die Stadt Attendorn, die umliegenden Vereine und die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen.

Die gute handballerische Vernetzung von Klaus Kraß hat ein Spiel gegen den TuS Ferndorf, das Flaggschiff zwischen Sieg und Bigge, möglich gemacht. „Ich habe Dirk Stenger den Geschäftsführer des TuS Ferndorf (3. Liga West) für dieses einmalige Event gewinnen können“, sagte Klaus Kraß beim Pressegespräch und der Vorstellung des Plakates für diese Begegnung. Der TuS Ferndorf wird komplett antreten sowie durch Kai Ronge und Alexander Dröge aus der Verbandsligamannschaft ergänzt.

Ähnliche Situation

„Alle im Verein helfen mit und packen in das Rad“, so der Handball-Macher aus Lennestadt. Dirk Stenger ist auch mit der SG Attendorn/Ennest eng verbunden. So trainiert er im Team mit Stefan Hillecke und Christian Falk die D-Jugend. Der TuS Ferndorf ist auch ein Beispiel für Zusammenhalt im Handball. Bei den Nordsiegerländern gab es mit David Breuer eine ähnliche Situation. „ Nach einem halben Jahr war David wieder bei der Mannschaft. Beim Siebenmeter gegen den SV Zweibrücken wo David Breuer einlochte stand die ganze Halle auf und es gab Riesenbeifall“, so Klaus Kraß .

„Deshalb ist der TuS Ferndorf der richtige Partner am richtigen Ort in der Attendorner Rundturnhalle.“ Auch für den Ferndorfer Trainer Erik Wudtke war sofort klar, dass geholfen wird. „Kein Problem. Wir treten sofort bei dieser Sache in Aktion.“ Mit im Orga-Team ist Monika Feldmann, langjährige Spielerin der ADH Weidenau und zu den goldenen Handball-Zeiten der SF Ennest, aber auch in der ehemaligen Vorstandsarbeit: „Für mich ist es eine Herzensangelegenheit und deshalb helfe ich gerne.“

Die SG Attendorn/Ennest wird verstärkt durch Philipp Schürhoff (TuS Fellinghausen), Christian Feldmann (SG Schalksmühle/Halver), Michael Feldmann (Kapitän Aufstiegsmannschaft TuS Ferndorf), Patrik Bettig (TuS Ferndorf früher SG Attendorn/Ennest), Christoph Rosenberg (langjähriger Weggefährte).