Diskussion um Haushalt geht weiter

Kirchhundem..  Hoffnungsvoll schreitet die weitere Haushaltsaufstellung der Gemeinde Kirchhundem voran, vermelden Bürgermeister Reinéry und Beigeordneter Middelhoff.

So erwartet die Gemeinde beim Gemeindeanteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer 200 000 Euro mehr, bei den Landeszuweisung nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz 155 000 Euro. Die Neubildung von Rückstellungen entlasten die Kommune um 65 000 Euro und bei noch aktiverer Vermarktung könnten die Grundstücke „Am Königsberg“ in Würdinghausen 160 000 Euro mehr einbringen.

Kämmerer Middelhoff: Dem entgegen steht ein Abgang in der Gewerbesteuer sowie Mehraufwendungen durch höhere Versorgungsaufwendungen und Kostensteigerung im Bereich Asyl. „Aktuell befasst uns noch eine Deckungslücke in Höhe von 316 000 Euro. Positive Signale kommen vom Kreis Olpe, da es offensichtlich zu einer reduzierten Kreisumlage kommt.

Bürgermeister Reinéry: „Wir alle arbeiten auch interfraktionell an Haushaltsentlastungen, um die erhöhten Hebesätze von Grundsteuer B und Gewerbesteuer zu reduzieren, was aber nur möglich scheint, wenn keine weiteren Löcher, z.B. bei der Gewerbesteuer entstehen. Wir setzen alles daran, Belastungen für Bürger und Unternehmen so niedrig wie möglich zu halten, den am 26. März zu beschließenden Haushalt dabei auf solide Füße zu stellen.“

Fragebogen-Aktion der TU Dortmund

Die nächsten Bürgerversammlungen sind am 20. Februar um 18 Uhr in Silberg, Schrabbenhof, und am 26. Februar um 18.30 Uhr in der Schützenhalle Benolpe. Hier sollen örtliche Belange, Infrastruktur und Flüchtlingssituation mit den Bürgern besprochen und die Ortsvorsteher gewählt werden. Dabei sollen auch Entwicklungsperspektiven in den Orten auf eine breite Basis gestellt werden. So möchte die Gemeinde das „Wohnen im Alter“ und die Sicherstellung der Versorgung weiterentwickeln und verteilt auch auf der Internetseite der Gemeinde einen Fragebogen, um mit dem Institut für Gerontologie der TU Dortmund die Situation sowie Vorstellungen und Bedürfnisse zu ermitteln. Auskünfte zur Vernetzung ehrenamtlicher Strukturen sowie Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen gibt es bei der Verwaltung,02723 40911.