Der Film „Realschule“ ist abgedreht

Wenden..  Das Motto der Entlassfeier an der Wendener Realschule lautete: „Klappe Die Zehnte“. Bezugnehmend darauf stellte Schulleiter Henke in seiner Begrüßung fest: „Man könnte meinen, die Schulzeit wäre ein Film, der zwangsläufig irgendwann zu Ende ist. In welcher Filmkategorie man euch ansiedeln soll, kann und will ich nicht beurteilen. Ich hoffe nur, dass es für euch kein Horrorfilm war. Eins kann ich aber mit Blick auf die Abschlusszeugnisse sagen: Alle Filme, auch wenn es zwischenzeitlich bei dem ein oder anderen nach einem Drama aussah, enden mit einem Happy-End.

Jeder der hier anwesenden 80 Schülerinnen und Schüler hat das Ziel die Fachoberschulreife erreicht. 50 haben sich zusätzlich ein weiteres Engagement an der gymnasialen Oberstufe erworben. Während der Drehzeit musstet ihr unter den verschiedenen Regisseuren und Drehbuchautoren euer schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Alle Regisseure und Autoren, die an euren Filmen mitgewirkt und euch unterstützt haben, sei es in der Schule oder im Elternhaus haben richtig gute Arbeit geleistet, um euch zu dieser tollen Leistung zu führen. Manche sind während der Drehzeit an ihre Grenzen gestoßen und mussten vielleicht eine Folge noch mal drehen. Nun muss dass, was in jahrelanger Arbeit erschaffen wurde im Schneideraum verfeinert werden. Im Kino des Lebens ist es wichtig, stets den Überblick zu behalten, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die richtige Selbsteinschätzung das Innehalten und Nachdenken im richtigen Moment, kann euch vor der ein oder anderen unbedachten Äußerung vor laufenden Kameras bewahren.“

Das Programm war gespickt von Quiz und Choreographie. Bernd Clemens, allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, sagte, dass die Schule keine lästige Pflicht, sondern vielmehr eine große Chance gewesen sei.

Mut, Ideen und Fleiß gefragt

Im Zusammenspiel von Schule und Gemeindeverwaltung fielen Bernd Clemens die Kunstausstellungen im Rathaus ein, die die enge Verbundenheit beider Institutionen ausdrücken. „Je größer der Abstand zur Schulzeit wird, um so mehr lernt man die Arbeit der Lehrer zu schätzen, die einen verantwortungsvollen und schwierigen Beruf ausüben. Nun sind Sie als junge Erwachsene gefordert, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Jetzt kommt es auf ihren Mut, ihre Ideen und ihren Fleiß an, wenn sie zielstrebig weitergehen und im Leben etwas erreichen wollen. Schauen Sie zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft. Ich wünsche viel Erfolg und das nötige Quentchen Glück“, so Bernd Clemens. Im Anschluss an die Zeugnisausgabe zeichnete der Förderverein die Klassenbesten: Marie Jung, Tobias Mikisch (beide 10a), Laura Fischer, Felix Fischer (beide 10b), Ellen Quast, Florian Burghaus (beide 10c) aus.