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Deckensanierung billig und effektiv

01.10.2008 | 16:35 Uhr

Lenhausen. (pep) "Ist das denn nötig? Gibt es keine Straßen, die dringender saniert werden müssten?", fragten sich einige WR-Leser angesichts der momentanen Bauarbeiten an der Bundesstraße 236 in Lenhausen.

Die B 236 in Lenhausen erfährt derzeit eine Deckensanierung. (Foto: Pieper)

"Die Deckensanierung der B 236 in diesem Bereich jetzt ist sinnvoll", erklärt der Pressesprecher der Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebs Straßenbau NRW in Siegen, Karl-Josef Fischer. "Wenn wir die Deckensanierung jetzt für rund 250 000 Euro durchführen, haben wir - je nach Verkehrsaufkommen - zehn bis 15 Jahre Ruhe. Würden wir warten, bis die Schäden die Tragschicht erreichen, kostete das das Drei- bis Vierfache", lautet seine Argumentation.

Die Sanierung der Deckschicht der B 236 in Lenhausen auf einer Länge von rund 750 Metern erfolge, weil die Fahrbahn dort tiefe Spurrillen und erste Risse aufgewiesen habe. Gerade durch Risse einsickerndes Wasser führe zu einem schnelleren weiteren Verschleiß der Straße, so Fischer. Außerdem werde im Einmündungsbereich der Straße durch das Frettertal auch die Abdeckung eines Brückenbauwerks erneuert.

Da man für das Aufkleben neuer Schweißbahnen trockenes Wetter benötigt, hängt hiervon auch die Bauzeit ab. Bis Mitte November hofft man, die Arbeiten abschließen zu können.

Planmäßig voran geht laut Fischer der Neu- und Ausbau der Landstraße 697 zwischen Attendorn und Helden, die letzte Maßnahme im Bereich Repetal, die in diesem Jahr abgeschlossen wird. Der Rest, etwa die Sanierung der Ortsdurchfahrten Mecklinghausen und Helden, wird im kommenden Jahr in Angriff genommen. Das erwartet Karl-Josef Fischer auch für den Beginn des Abrisses des Oberbaus der Sonderner Talbrücke, zu dessen vorbereitenden Maßnahmen die Sanierung der Straßen im Repetal dienen, die dann wesentlich mehr Verkehr aufneh- men müssen.

Verzögerungen führten dazu, dass man nicht, wie eigentlich anvisiert, bereits in diesem Jahr mit den Abrissarbeiten beginnen kann. Man hofft aber, die europaweite Ausschreibung der Maßnahme im Oktober veröffentlichen zu können.

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