Das Interesse an Technik fördern

Kreis Olpe..  Mit knapp 90 000 Euro fördert die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) aus ihrem Fachkräftebudget in den kommenden Monaten Projektvorhaben von 35 Kindertagesstätten und Schulen in Siegen-Wittgenstein und Olpe.

IHK-Präsident Felix G. Hensel betonte bei der Übergabe der Förderbescheide, die Kammer wolle Kinder und Jugendliche dadurch so früh wie möglich an die Themen „Technik“ und „Wirtschaft“ heranführen und ihnen Zugänge zur Arbeitswelt verschaffen: „Wir sind eine starke Industrieregion. Damit dies so bleibt, wollen wir frühzeitig Interesse für technische und wirtschaftliche Zusammenhänge wecken. Dabei liegt uns vor allem am Herzen, dass gewerblich-technische und ingenieurwissenschaftliche Bildungsgänge bei der Berufswahl wieder eine größere Bedeutung erhalten.“

Freiräume schaffen

Hierzu wolle man interessierten Kindertagesstätten und Schulen die erforderlichen Freiräume verschaffen. Über vier Jahre hinweg stelle die IHK ihnen auf diesem Wege ein Budget von über 170.000 Euro zur Verfügung. Felix G. Hensel: „Wir sind sicher, dass dieses Geld richtig gut angelegt ist.“

Eine Jury hatte zuvor aus den eingereichten Vorschlägen die förderfähigen Projekte ausgewählt. Die Palette der geförderten Projekte reicht vom Werkzeugführerschein für Kindergartenkinder bis zu komplexen steuerungstechnischen Experimentierkästen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I.

Das Fördervolumen der Projekte beträgt pro Vorhaben maximal 4000 Euro.

19 200 Euro für den Kreis Olpe

Mit rund 57 100 Euro werden 23 Projekte im Siegerland unterstützt, weitere 13 600 Euro fließen in sechs Vorhaben im Altkreis Wittgenstein und mit 19 200 Euro unterstützt die IHK zudem sechs Vorhaben im Kreis Olpe. Im Herbst startet die IHK Siegen eine neue Ausschreibung. Dann bietet sich erneut für alle Kindertagesstätten und Schulen in beiden Kreisen die Chance auf eine finanzielle Unterstützung durch die IHK.

Auch 31 Einrichtungen, die im ersten Durchlauf nicht berücksichtigt werden konnten, erhalten dann eine „zweite Chance“.