Bundeswehr-Egerländer begeistern

Feldwebel Christof Strobel setzt mit dem Fuß optische und musikalische Akzente auf der Posaune.
Feldwebel Christof Strobel setzt mit dem Fuß optische und musikalische Akzente auf der Posaune.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Schützenverein Heinsberg hatte zum Konzert mit der Egerland-Besetzung des Bundeswehr-Ausbildungsmusikkorps geladen - das Publikum war begeistert von einem tollen Abend.

Heinsberg..  Flotte Blasmusik und beste Stimmung in der Schützenhalle Heinsberg. Mit der Verpflichtung der Großen Egerlandbesetzung des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Stabsfeldwebel Dirk Wachtler hatte der Schützenverein einen Volltreffer gelandet. Das Benefizkonzert zugunsten des Heinsberger Ehrenmals hatte Schützenvereinsvorsitzender Edgar Poggel im Rahmen seiner Begrüßung kurzerhand unter das Motto: „Soldaten für Soldaten“gestellt und lobte das Engagement der Musiker, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Mit dem Marsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer eröffnete das 20-köpfige Ensemble einen tollen musikalischen Abend, der den zahlreichen Zuschauern in der voll besetzten Halle noch lange in Erinnerung bleiben wird. Für die Besucher war es ein toller Abend zum Mitklatschen und auch Mitsingen. Klassiker wie „Egerland, Heimatland“ und die „Rauschenden Birken“ durften natürlich nicht fehlen. Ein besonderes optisches und musikalisches Schmankerl bot Alexander Schmitz. Der Feldwebel begeisterte das Publikum beim „Tuba-Muckl“ mit dem Fuß. In einem derart hochkarätigen Orchester gibt es bekannterweise viele Solisten, von denen weitere an der Klarinette, Trompete, Tenorhorn und Posaune eine Visitenkarte ihres Könnens abgaben.

Stehende Ovationen

Die Besucher verabschiedeten das Orchester mit stehenden Ovationen und Zugaberufen. Dieser lautstarken Forderung kamen die Musiker gerne nach und servierten den „Böhmischen Traum“, „Dem Land Tirol die Treue“ und fünf Wochen vor dem Heinsberger Schützenfest (17. bis 19. Juli) als kleine Einstimmung die „Vogelwiese“. Edgar Poggel brachte in seinem Dank zum Ausdruck, dass er ein derart hochkarätiges Konzert vor einem Jahr nicht zu träumen gewagt hätte. Die Besucher waren sich einig, dass das gelungene Konzert wiederholt werden sollte.