„Bufdi“ für das Netzwerk Asyl gesucht

Drolshagen..  Die Stadt Drolshagen sucht dringend Unterstützung bei der Arbeit für Flüchtlinge und Asylanten. Dem im Herbst gegründeten „Netzwerk Asyl“ schlossen sich knapp 50 freiwillige Helfer und Institutionen an, die sich für die Flüchtlingsarbeit engagieren wollen.

Doch auch die Freiwilligenarbeit muss durch Hauptamt unterstützt werden. „Wir suchen junge Leute, die selber auf Arbeitsplatz- oder Studiensuche sind und ihre Wartezeit mit einer spannenden und abwechslungsreichen Arbeit überbrücken wollen“, so Bereichsleiter Gerhard Lütticke. „Konkret suchen wir ab dem 1. Mai eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst für junge Leute bis 27 Jahren“.

Vollzeit mit 39 Wochenstunden

Konkret werden Schülerinnen und Schüler gesucht, die in diesem Sommer voraussichtlich ihr (Fach-)Abitur machen und vor dem Einstieg ins Studium oder in den Beruf praktische Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln möchten. Doch auch diejenigen, die noch kein konkretes Berufs- oder Studienziel haben, können sich bewerben. Außerdem „schnuppern“ sie ein Jahr lang in die Arbeit der Stadtverwaltung, denn sie sind ab sofort Teil des Teams im Fachbereich Soziales. Der BFD bei der Stadt Drolshagen ist auf 12 Monate (Vollzeit, 39 Stunden) ausgelegt und es wird ein Taschengeld gezahlt. Die Bewerber sind Ansprechpartner für ausländische Flüchtlinge.

Der BFD sollte einen Führerschein haben, da öfter auch Fahrdienste anfallen, und am besten mindestens englisch sprechen. Bewerber können persönlichen Stärken einbringen. Ein Ziel ist, bei den Flüchtlingen für Abwechslung und Integration zu sorgen.