Büros und kleine Läden geplant

Helden..  Kleine Handwerksbetriebe und Existenzgründer sind die Zielgruppen, die Christoph Pöggeler im Auge hat, wenn man ihn nach der Zukunft der von ihm ersteigerten Droege-Immobilie fragt. „Büros und kleine Läden“, so Pöggler, kann er sich für den vorderen Teil der Immobilie vorstellen, und auch ein Teil der Hallen sei noch vermietbar.

„Wenn 60 bis 70 Prozent saniert und vermietet sind, trägt sich das schon“, sagt Pöggeler. Zwar sehe es im Moment noch „wild“ aus, aber das bekomme man schnell in den Griff. Das ganze Objekt abzureißen mache aus Sicht des Investors keinen Sinn. Seine Alternative sei deshalb die schrittweise Sanierung und Vermietung. Wobei die Reihenfolge wohl so ist, dass dann saniert wird, wenn ein Mieter gefunden ist.

In nutzbarem Zustand

80 Prozent der Hallen verdienen nach Einschätzung Pöggelers den Namen nicht mehr: „Da fehlen Wände, Fenster, Türen, Tore, Elektrik und Oberlichter, das ist wirklich nur noch Schrott.“ Aber 20 Prozent seien in einem durchaus noch nutzbaren Zustand, „wenngleich es auch dort Schäden durch Vandalismus gibt.“ Insgesamt ist er zuversichtlich, was die Erfolgsaussichten angeht: „Die ersten Interessenten habe ich.“

Die Droege-Immobilie ist nicht der erste Sanierungsfall für Christoph Pöggeler: „2014 habe ich ein Neun-Familien-Haus saniert und wieder vermietet.“ gus