Bürgermeíster Heß sieht Finnentrop gut aufgestellt
11.11.2009 | 16:16 Uhr 2009-11-11T16:16:00+0100Finnentrop. Als eine der ersten will die Gemeinde Finnentrop das Loch der Kommunalfinanzen wieder verlassen.
Der Finnentroper Bürgermeister Heß sieht seine Gemeinde „vergleichsweise gut aufgestellt” und geht davon aus, dass sie „zu den Ersten gehört, die das Loch Kommunalfinanzen aus eigene Kraft verlassen kann”.
Mit Blick auf eine Prognose der Bezirksregierung bezüglich der Finanzentwicklung der 78 kreisangehörigen Gemeinden für das Jahr 2010, die voraussieht, dass die Zahl der Kommunen mit massiven Haushaltsproblemen von 16 im Jahr 2009 auf 57 in 2010 hochschnellt und Finnentrop zu den 21 Kommunen zählt, die nicht von einem Haushaltssicherungskonzept betroffen sind, sprach Heß davon, dass Finnentrop - auf die Bundesligatabelle übertragen - immer noch „auf einem für die Europa League qualifizierenden Platz” liege. Für 2010 sind keine Steuererhöhungen vorgesehen, allerdings werden die Gebühren für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung steigen.
Auch die Schuldenreduzierung soll wie geplant forgeführt werden, und zwar um 450 000 Euro auf 5,3 Mio. Euro zum Jahresende. Allerdings ist auch die Entnahme von 3 Mio. Euro aus der Ausgleichsrücklage geplant. Größer Ausgabeposten bleibt die Kreisumlage, deren Höhe noch nicht feststeht. Nicht im Haushaltsplan enthalten ist Geld für den laut Heß „von vielen erträumten Neubau eines neuen Feuerwehrhauses für die Orte Finnentrop und Bamenohl”. Dazu gebe es noch keinen politischen Beschluss, nur Aussagen im Brandschutzbedarfsplan. Außerdem habe der Kreis Olpe den Wunsch nach dem Neubau einer Rettungswache geäußert. Die soll an der B 236 entstehen. Ob die Gemeinde gleichzeitig ein neues Gerätehaus baut, soll im Dezember beraten werden. Dann sollen in einer Vorlage die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sowie der Gespräche mit den Beteiligten, darunter die Firma ThyssenKrupp Steel, vorgelegt werden.
23:54
sollte die Rettungswache nicht irgendwo zwischen Weringhausen und Finnentrop gebaut werden? Sind die Studien wieder verworfen worden? Es wurde meines Wissens nach extra ein Mann beauftragt, der die Einsatzzeiten gemessen hat....?!?!
20:24
Hätte man jetzt noch das Geld vom Rathausplatz und von der Kreiselorgie dann ließe sich manches Notwendige verwirklichen......
15:37
Super
Jetzt wird ein neues Gerätehaus auch noch erträumt.
Die Tatsache ist das Aufgrund der aktuellen Situation es notwendig ist die Löschgruppen Finnentrop und Bamenohl zu sammen zu legen. Keine der Löschgruppen ist in der Lage ALLEIN den Brandschutz sicher zu stellen. Fahrzeuge sind bis zu 30 jahre alt und die Geräthäuser entsprechen nicht mehr den aktuellem Sicherheitsstandardt der nach Norm vorgegeben ist. Aber Träumen wir ruhig weiter. Hilfsfristen sind eh nur dumme Zahlen die man so einfach weglassen kann. Stell dir vor es brennt und keiner kommt. Es dauerd nicht mehr lange. Augen auf und Realist bleiben. Keiner möchte eine Traumvilla (ausser im Traum) aber ein Funktionelles den Anforderungen entsprechendes Gerätehaus ist kein Traum. Nicht die Feuerwehr muss den örtlichen Verhältnissen eine Leistungsstarke Feuerwehr vorhalten sondern die Kommune.