Brüser kontert Vorwurf: Nicht katastrophal

Wenden..  Als „katastrophal“ hatte Bernd Hesse hat in der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Gerlingen/Elben die Internetanbindung im Gewerbegebiet „ Auf der Mark“ bezeichnet. Deshalb hat Wendens Grünen-Chef Elmar Holterhof einige Fragen an Bürgermeister Peter Brüser gerichtet, die dieser jetzt beantwortete. Zu Frage, ob dies zutreffe, schreibt Brüser: „Nein!“

Die Gemeinde Wenden habe bereits 2007 in Zusammenarbeit mit der Firma Innofactory aus Lennestadt ein Richtfunknetz im Industriegebiet aufgebaut, das 14 Firmen in Anspruch genommen hätten. Beschwerden der Anwender seien bisher nicht eingegangen. Inzwischen biete auch die Deutsche Telekom eine gute Internetverfügbarkeit im genannten Industriegebiet an, sowohl über Glasfaser als Geschäftskundenanschluss als auch über VDSL. Die Leistung liege bei VDSL 50 000 bei bis zu 50 Mbit/s im download und bei bis zu 10Mbit/s im upload.

Heid und Rothemühle kommen

Brüser weiter zur Frage, in welchen Orten und Gewerbegebieten ist ein Internetanschluss von mindestens 50 Mbit/s gegeben sei: „Aufgrund der von EU, Bund und Land geförderten Maßnahmen ist ein Internetanschluss mit bis zu 50 Mbit/s in folgenden Ortschaften eingerichtet worden: in Altenhof, Schönau/Altenwenden, Brün und Vahlberg. Außerdem gibt es schnelles Internet mit bis zu 50 Mbit/s in Wenden, Gerlingen, Ottfingen sowie demnächst in Hünsborn.“ Weitere Frage: In welchen Orten wird schnelles Internet noch ausgebaut? Dazu Brüser: „Maßnahmen werden derzeit in Heid und Rothemühle von der Deutschen Telekom durchgeführt.... .“

Kosten zu hoch

Für Elben laufe ein Förderverfahren für einen 50 Mbit/s-Anschluss. Nicht mit einem Anschluss rechnen könnten, so Brüser, Dörnscheid, Römershagen, Büchen, Bebbingen, Schwarzbruch und Huppen. Grund: Unwirtschaftlich, die Kosten seien zu hoch.