Bombenangriff am 28. März 1945: Erinnerungen, die nicht loslassen

Olpe..  Der 28. März 1945 war spätestens der Tag, an dem der Zweite Weltkrieg endgültig das Sauerland erreichte. Jener besagte Mittwoch ist ein schwarzer Tag in der Geschichte der Kreisstadt wie auch dem benachbarten Attendorn.

Man erlebte die schwersten Bombenangriffe seiner Geschichte - zudem völlig unvorbereitet. „Erinnerungen, die bis heute nicht loslassen“, sagt Wilma Ohly, Olpes Bürgermeisterin von 1979 bis 1997, damals gerade neunjährig und vergangenen Samstag zugegen, als am Ehrenmal im Weierhohl Bürgermeister Horst Müller (Mitte) und sein Stellvertreter Markus Bröcher (r.) sowie der 2. stellvertretende Bürgermeister Frank Kreinberg (l.) den Opfern gedachten.

Die Glocken läuteten

In allen Kirchen der Stadt läuteten von 10.54 bis 11.07 Uhr die Kirchenglocken - exakt in dieser Zeit fielen damals die Bomben auf Olpe. 250 Menschen kamen zu Tode, hunderte Gebäude vor allem rund um den Kölner Platz und im Weierhohl wurden zerstört bzw. beschädigt. Darunter auch die Martinus-Kirche, deren südwestlicher Turm später kontrolliert gesprengt werden musste und dessen Ruine bis heute als Mahnmal für den Frieden gilt.