Außer Rand und Band

W as letztens alles so passiert’, das wird in Versen nun glossiert.

Belmicke und Benolpe schließen
den Fußballclub, weil sie wohl müssen.
Denn Nachwuchs ist dort nicht in Sicht,
da hilft Hinhaltetaktik nicht.
Der Ascheplatz, der einst gebaut
ist für die Fußballspieler „out“.
Nach letztem Spiel in Friedrichsthal
heißt’ es dann, „Es war einmal“.
Den Sportplatz und das Clubhaus dann
bietet man Interessenten an.

Die Volksbank hat jetzt mit Bedacht
ein „tolles“ Angebot gemacht.
Wer ein Jahr Mitglied bei der Bank
und trifft als Schütze, Gott sei Dank
den Schützenvogel, der kriegt jetzt
750 Euro zugesetzt.
Bringt der Betrag Motivation
für Königs-Aspiranten schon?
Als Sponsoring für’s Schützenwesen
sei er gedacht, so war’s zu lesen.

Kreisdirektor Melcher ist ein Mann,
der pragmatisch, logisch denken kann.
Doch was jüngst Arnsberg vorgeschrieben,
das hat ihn auf die „Palm’ getrieben“.
Zuviel Windtürm’ im Sauerland,
da geriet er außer „Rand und Band“.
Die Planungshoheit der Gemeinden,
die sollte Arnsberg nicht anfeinden.
Denn „aberwitzig“ sei sie schon,
Arnsbergs Planungssituation.
Fakt sei, Windstrom sei „flatterhaft“,
der nie die große „Wende“ schafft.

Heimatmuseum Grevenbrück griff auf ein Exponat zurück.
Das „gute Stück“ des Monats Mai
Mennekes Feueranzünder sei.
Das Exponat, „Glühauf“ genannt
wurd’ nach dem Weltkrieg schnell bekannt.
So schuf Mennekes Senior
ein Werk, wie nie geahnt zuvor.
Weltweit gut tausend Mitarbeiter
sind heut’ Mennekes Wegbegleiter.

Erzbischof Becker war dabei, beim DGB-Empfang zum Mai.

In Rüblinghausens Schützenhaus
führte als Gastredner er aus,
dass Kirche mit Engagement
sich für die Schwachen stets bekennt.
Gewerkschaft und Religion
sie nähern sich ja länger schon.

Bei diesem Treffen war’s der Fall,
als neuer Chef IG-Metall
wurd André Arenz vorgestellt.
Das Amt von Keppeler er erhält,
denn Georg Keppeler, der war
IGM-Boss 25 Jahr’.
In seiner Abschiedsrede dann
sprach er die Krisenherde an.
Ukraine, Syrien und noch mehr,
Frieden zu schaffen, fällt sehr schwer.

Ein unvergessliches Konzert
das hat Chris Barber uns beschert.
In Olpes Stadthalle wie nie
schuf er ein Flair von Nostalgie.
Die Melodien, weltbekannt,
die trug er vor mit Meisterhand.
Ob „Wild Cat Blues“, ob „Petite Fleur“
so „posaunieren“ kann nur er.
Auch „When The Saints Go Marching In“
und „Ice Cream“, dann zum Ende hin,
da war’n die Jazzfans all’ begeistert,
wie’s „Urgestein“ die Show gemeistert.

Das war es wieder hier und heute.
Bis nächste Woche,
liebe Leute.