Auf der Erfolgsspur bleiben

Kreis Olpe..  Mit der Unterzeichnung des neuen Gesellschaftsvertrags vor einigen Tagen beginnt für die Arbeit der Südwestfalen Agentur GmbH eine neue Zeitrechnung. Nach dem offiziellen Ende der Regionale 2013 sind sich die Gesellschafter - das sind die Vertreter der fünf südwestfälischen Kreise und des Vereins „Wirtschaft für Südwestfalen e.V.“ - einig, dass die Erfolgsgeschichte der Region als starke Marke Südwestfalen weitergehen muss. Das will auch die SPD in Südwestfalen so, aber anders.

Die Sozialdemokraten fordern einen Beirat für die Südwestfalen-Agentur, in dem alle gesellschaftlichen Gruppen, von den Gewerkschaften über die Kirchen bis hin zu den Wohlfahrtsverbänden, mit am Tisch sitzen, um über künftige Projekte mitzureden und den weiteren Profilierungsprozess für die Region auf breitere Schultern zu stellen.

Projekte weiter entwickeln

Denn bisher seien die Entscheider, ob Gesellschafter oder Aufsichtsrat, eine „geschlossene Gesellschaft“ gewesen. Das dürfe nicht so bleiben, so die SPD. Bernd Banschkus, Vorsitzender der SPD im Kreis Olpe: „Der neue Gesellschaftsvertrag bietet die Möglichkeit, einen solchen Beirat zu bilden. Das fordern wir.“

Die Initiative müsse von der Geschäftsführung der Südwestfalen-Agentur bzw. den Gesellschaftern ausgehen. Aber bisher gebe es keinerlei Bestrebungen in diese Richtung.

Unbestritten sei die Regionale 2013 ein voller Erfolg gewesen, so die SPD. 154 Mio. Euro seien in die Region und viele davon in den Kreis Olpe geflossen. „Jetzt geht es darum, die Projekte weiter zu entwickeln“, so Petra Crone, MdB. Nach wie vor gebe es viele Fördertöpfe, die die Region anzapfen könne, um die Marke Südwestfalen weiter zu stärken. Das gelingt nach Ansicht der SPD aber nur, wenn mit der ­Installierung eines Beirates alle relevanten Akteure sowie die Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden.

Denn, so Bernd Banschkus, „alle relevanten Gruppen haben gute Ideen und Vorstellungen.“