Attendorner Nicolai Confraternität spendet 3000 Euro für Hospizdienst Camino

Attendorn..  . „Sie spenden heute nicht nur Geld, sie spenden heute Zeit“, brachte es Uli Mertens, Leiter der Caritas Station im Caritas-Zentrum Attendorn, auf den Punkt, als ihm Markus Frey, Alexander Henze, Carl-Josef Isphording und Christian Beul von der Nicolai Confraternität eine Spende in Höhe von 3 000 Euro für Camino, den Hospizdienst der Caritas, überreichten.

„Wir finden die Idee hinter Camino, schwerkranken und sterbenden Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten, unterstützenswert und hoffen auf viele Nachahmer“, so Provisor Christian Beul. Die Anregung zu der Spende kam von Dr. Hans-Peter Hunfeld. „Er hat Einblick in die Arbeit von Camino und so haben wir uns nach den Jahren 2000 und 2003 erneut für eine Spende aus unserem Weihnachtstopf für diesen Zweck entschieden“, so Christian Beul weiter.

Caritas-Zentrumsleiter Uwe Beul: „Wir möchten die Menschen in ihrem häuslichen Umfeld so lange wie möglich betreuen und begleiten. Das ist mit vielen ehrenamtlichen, aber auch hauptamtlichen Kräften möglich. Sie bringen allerdings Zeit ein, die von den Kassen nicht refinanziert werden. Mit diesem Geld können wir Menschen in ihren letzten Stunden begleiten ohne die Uhr im Nacken zu haben.“

Uli Mertens konnte das mit beeindruckenden Zahlen belegen. „In den ersten zehn Monaten diesen Jahres hatten wir 1 116 Einsätze für Camino, die zum größten Teil nicht refinanziert wurden, da wir vor Ort mehr Zeit verbringen als vorgeschrieben ist. Seit vier Jahren sind wir jetzt auch im stationären Bereich tätig, was eine weitere Ausbildung von Fachkräften erfordert.“ Daher sind Spenden dringend notwendig um auch weiterhin diese wertvolle A0rbeit zu ermöglichen.