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Attendorner Gauklerfest ist gerettet

14.02.2012 | 15:50 Uhr
Attendorner Gauklerfest ist gerettet
Kinder und Erwachsene kommen beim Attendorner Kinder- und Gauklerfest gleichermaßen auf ihre Kosten.

Attendorn.   Dank vielfältiger Unterstützung findet auch in diesem Jahr das Attendorner Kinder- und Gauklerfest statt.

Das Attendorner Kinder- und Gauklerfest hat sich längst zu einem renommierten Südwestfalen-Festival gemausert. Jedes Jahr erfreuen über 20 000 Besucher an den Bühnenprogrammen mit nationalen und internationalen Stars aus der Comedy-, Artistik- und Musikszene und dem Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Dauerregen in Verbindung mit einer ungewöhnlich niedrigen Temperatur für einen Sommertag hatten letztes Jahr dem Gauklerfest ein finanzielles Fiasko beschert. Der Fortbestand des Festes war ernsthaft gefährdet. Vielfältige Rettungsaktionen helfen dem Gauklerfest nun in die nächste Runde. Da sind die vielen kleinen Beiträge in den Sammeldosen, die eingegangen Einzelspenden, der Sponsorenlauf zur Einweihung der Nordumgehung und das von vier Einzelhändlern organisierte Solidaritätskonzert beim letzten Night-Shopping. Ein besonderer Dank der Organisatoren geht an die Stadt Attendorn für die Erhöhung des Zuschusses, den Bürgermeister und namhafte Attendorner Firmen für die zugesagte Spende für das nächste Gauklerfest. Dieses findet, soviel steht schon fest, also wieder pünktlich zu Beginn der Sommerferien am 7. und 8. Juli 2012 statt.

Das letztjährige Wetterextrem hat den beiden Veranstaltervereinen, dem Förderer- und Trägervereins u.a. des Jugendzentrums und dem Kulturbüro e.V. nochmal klar gemacht, dass man bei der Planung finanziell unabhängiger vom Wetter und damit den aktuellen Tageseinnahmen werden muss. Das Organisationsteam des Gauklerfestes hat wieder mit Mut die Planungen des nächsten Festes aufgenommen und versucht nun in einem eng gestrickten finanziellen Rahmen das Fest zu organisieren.

Abstriche am Flair des Festes soll es auf keinen Fall geben. In Zeiten, in denen der demografische Wandel nicht mehr zu leugnen ist und damit auch die Kinderfreundlichkeit unserer Kultur auf dem Prüfstand steht, soll gerade bei dem Kinderprogramm des „Kinder- und Gauklerfestes“ nur unwesentlich eingespart werden.

In wie weit es Änderungen im Bereich der Bühnenprogramme geben wird, hängt auch von noch offenen Gesprächen ab. Im Musikbereich haben Musikgruppen aus der Region bereits ihre Unterstützung zugesagt. Neue Ideen wie die Vernetzungen innerhalb der Jugendkulturszene in Südwestfalen stehen noch am Anfang. Ideen zur Umstrukturierungen des Festes um die Sicherheitsauflagen zu reduzieren stehen gerade zur Diskussion.

„So ein Fest ist nur zu stemmen, wenn so viele Menschen, ganze Cliquen und Vereinsgruppen unterschiedlichen Alters und Herkunft in den vielfältigen Bereichen ihr Können ehrenamtlich einbringen; dieses Engagement ist unbezahlbar.“

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