Attendorn gedenkt der Bomben-Opfer

Attendorn..  70 Jahre ist es her, dass die Attendorner Innenstadt bei einem alliierten Bombenangriff am 28. März 1945 zerstört wurde. Zwischen 10.50 Uhr und 11.10 Uhr warfen 22 Flugzeuge der Royal Air-Force 132 Fünf-Zentner-Bomben über der Stadt ab.

Neben dem Sauerländer Dom wurden 246 Häuser in Schutt und Asche gelegt, 140 Menschen kamen ums Leben. Sechs Wochen später explodierte ein Munitionsdepot am Klosterplatz, wobei noch einmal 35 Menschen den Tod fanden.

Die Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist gedenkt der Opfer im Rahmen der Vorabendmesse am Samstag, 28. März, um 17 Uhr in der Pfarrkirche, die durch eine kurze Andacht erweitert wird, wo besonders dieses traurigen Ereignisses gedacht wird.

Gedenkandacht

Die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes liegt in den Händen des MGV Sauerlandia unter der Leitung von Christoph Ohm. Die Orgel spielt Otto Höffer.

Der Chor wird einige Teile aus der „Deutschen Messe“ von Franz Schubert vortragen.

In der Gedenkandacht trägt der Chor „Dona pacem Domine“ von Luigi Cherubini, ein modernes und aufrüttelndes „Kyrie“ des 1972 geborenen Komponisten Piotr Jànczak und „Gib uns, Herr, den Frieden“ von Otto Groll vor.