Anerkennung für Engagement der Ehrenamtler

Neujahrsempfang im Caritas-Zenrtum Wenden
Neujahrsempfang im Caritas-Zenrtum Wenden
Foto: WP

Wenden..  Zum dritten Mal wurden jetzt die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Caritas-Zentrums-Wenden zum Neujahrsempfang im großen Saal des St. Josefshauses eingeladen. „Ohne sie würden die vielen besonderen Aktivitäten, hauptsächlich hier im St. Josefsheim, nicht so oder gar nicht stattfinden“, betonte Einrichtungsleiter Vinzenz Hohleweg.

Für den uneigennützigen Dienst am Nächsten und das vielfältige Engagement sprach Hohleweg den Teilnehmern auch im Namen der rund 150 beruflich tätigen Mitarbeiter Respekt und Anerkennung aus. Dank des Einsatzes der weit mehr als 100 Ehrenamtler könnten neben der Kaffeestube zahllose kleine und große Veranstaltungen angeboten werden, die den Alltag der Bewohner attraktiver und lebendig machen. Er nannte Karnevalsfeiern, Krankentage und Tanzgruppenvorführungen, Scheunenfeste und Rollstuhltage, Schützenfrühschoppen und Heimschützenfeste, Kirmes- und Sommerfeste, Skatrunden, Vorlesestunden und viel Musik, wofür insbesondere die „Evergreens“ verantwortlich zeichnen.

Imponierende Zahlen

Wie viele ältere und kranke Menschen von den Angeboten des Caritas-Zentrums profitieren, machte der Einrichtungsleiter an Zahlen aus 2013 deutlich: 378 Menschen aus Wenden und 272 aus Drolshagen nahmen ambulante Leistungen in Anspruch. Dafür waren 106 000 Einsätze erforderlich. Mehr als 50 Männer und Frauen erhalten täglich Essen auf Rädern. Auch die Tagestreffs werden in beiden Stationen gut angenommen. 81 Menschen wurden intensiv durch den Caritas-Hospizdienst „Camino“ begleitet.

Im St. Josefsheim wurden 166 Personen begrüßt, darunter 60 in der Kurzzeitpflege. Leider würden von den 94 Plätzen in der Regel nur noch 80 bis 84, manchmal auch weniger, dauerhaft belegt, führte Hohleweg aus. Hier mache sich der im Wettbewerb deutlich geringere Komfort bemerkbar.

Das soll sich jedoch bald durch den Neubau der Einrichtung ändern. „Die Pläne sind erstellt und ein Rahmenkonzept liegt vor“, sagt Hohleweg. Die vorbereitenden Arbeiten sollen im Frühjahr starten. Dann müssen alternative Parkplätze geschaffen und das alte Gebäude (Krewet-Haus) abgerissen werden.

Als Dankeschön für ihren ehrenamtlichen Einsatz erhielten die Teilnehmer vor dem gemeinsamen Essen einen Buchkalender mit Gedichten, besinnlichen Texten, kleinen Reiseberichten und Rezepten. .