Andreas Graetz König in Heggen
14.07.2008 | 18:05 Uhr 2008-07-14T18:05:31+0200Heggen. (pep) Nach 61 spannenden Wettkampfminuten stand gestern Morgen um 10.36 Uhr Andreas Graetz als neuer Heggener Schützenkönig fest. Mit dem 76. Schuss hatte er die Reste des von Karl Sprenger gebauten Vogels aus dem Kugelfang gefegt.
Zu seiner Königin erkor der 46-jährige Hochbaupolier und Offizier an der ersten Fahne im Schützenverein seine Frau Barbara, die von einer Sekunde auf die andere aus der Rolle der Berichterstatterin in die der Köngin wechseln musste. Mit dem neuen Königspaar freuten sich seine Kinder Miriam (18 ) und Frederik(16).
Mit seinem Königsschuss machte Andreas Graetz das "königliche Trio" an der ersten Fahne mit Christof Steinberg und Wolfgang Haase komplett.
Es war der zweite Anlauf des gebürtigen Wanne-Eickelers, der seit 20 Jahren im Sauerland beheimatet ist, auf die begehrte Königswürde, und seine beiden Konkurrenten Jürgen Sondermann und Thomas Gante machte ihm den Erfolg nicht leicht. Die Treffsicherheit aller drei Bewerber unterstreicht auch, das Andreas Graetz mit dem vierten Schuss den Apfel, Jürgen Sondermann mit dem achten Schuss das Zepter und Thomas Gante mit dem zwölften Schuss die Krone abschossen.
Als welches Omen es zu werten ist, dass eine ganze Zeit lang ein Weißstorch über der Heggener Vogelstange seine Runden drehte, bleibt abzuwarten.
Die Würde des Jungschützenkönigs hatte am Sonntagmorgen der 21-jährige Thomas Willmes errungen. Er setzte sich bereits mit dem 27. Schuss gegen sieben Mitbewerber durch. Seine Königin ist Vanessa Rosenbaum.
Nachdem bereits am Samstag Stefan Kremer für seine elfjährige Amtszeit als Hauptmann und der Karnevalist Jürgen Sprenger für seinen mehr als 25-jährigen Einsatz als Fotograf auf den Schützenfesten mit dem Verdienstorden des Schützenbundes dekoriert worden waren, erhielt gestern Vogelbauer Karl Sprenger unter der Vogelstange von Major Jochen Schäfer einen Gutschein und einen Blumenstrauß für seine Frau für seinen 25-jährigen Einsatz als Vogelbauer. Sprenger stellte den Schützen seinen potenziellen Nachfolger Tim Habbel vor, der drei Jahre lang bei ihm eine "Lehre" absolvieren soll.
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