Alles neu: Vom Lennepark mit dem Rad bis nach Lenhausen

Finnentrop..  Eine neue Entwicklung zum Thema Radwegebau in der Gemeinde Finnentrop verkündete ein hierüber hoch erfreuter Bürgermeister Dietmar Heß bei der Bürgerversammlung in Lenhausen.

Es ist der Gemeinde gelungen, eine neue Radwegverbindung zwischen Finnentrop und Lenhausen zu ermöglichen. Wie der erste Beigeordnete Aloys Weber ausführte, wird der neue Radweg ab dem Ende des Lenneparks über das Gleisbett der ehemaligen Bahnlinie nach Wennemen bis zum sogenannten „Lichtblick LenneSchiene“ führen, für den im Rahmen der Regionale 2013 Fördermittel bereitgestellt wurden.

Aussichtspunkt am Widerlager

Dieser Aussichtspunkt am südlichen Widerlager der ehemaligen Eisenbahnbrücke, die früher den Schienenstrang der Ruhr-Sieg-Strecker und die B 236 überspannte und zum Lenhauser Tunnel führte, wird laut Bürgermeister Heß „in jedem Fall“, gebaut. Unabhängig davon, wann der Tunnel als einfache und sichere Radwegeverbindung ins Frettertal genutzt werden kann.

Vom Lichtblick aus wird der neue Radweg zwischen der Bahntrasse und der Lenne bis zur Anbindun an die sogenannte Wasserstraße im Bereich der Brücke Frielentrop führen. Damit hätte der heute genutzte, 25 Jahre alte, gepflasterte und durch Wurzelwerk von Bäumen und Sträuchern in Mitleidenschaft gezogene Radweg über den Lennedamm ausgedient.

An der B 236

Ein weiterer für die Gemeinde positiver Aspekt ist die Tatsache, dass sie diesen neuen Radweg nicht bezahlen muss, da er als straßenbegleitend zur B 236 angesehen und somit auch vom Land finanziert wird.

Weiterhin nicht so gut sind die Aussichten für einen qualifizierten Lückenschluss des Lenneradwegs zwischen Lenhausen und Rönkhausen, dort wird sich die Gemeinde mit einem Grundbesitzer nicht einig. Bürgermeister Heß erklärte, dass er weiter auf eine Einigung hoffe und nicht gezwungen werde, dort Baurecht schaffen zu müssen.