Aktionsring Altenhundem geht in die Offensive

Vorsitzender Alfred Stuhlmann (l.) mit seinem wiedergewählten Stellvertreter Alexander Kremer (2.v.r.), dem ausgeischiedenen Kassierer Norbert Furtkamp, seinem Nachfolger Stefan Göckeler (m.) und dem neuen Beisitzer Thomas Stipp (r.).
Vorsitzender Alfred Stuhlmann (l.) mit seinem wiedergewählten Stellvertreter Alexander Kremer (2.v.r.), dem ausgeischiedenen Kassierer Norbert Furtkamp, seinem Nachfolger Stefan Göckeler (m.) und dem neuen Beisitzer Thomas Stipp (r.).
Foto: WP
Veränderungen im Vorstand, eine Strukturanalyse und klare Konzepte für die Zukunft - der Aktionsring will das Einkaufszentrum Altenhundem weiter attraktivieren.

Altenhundem..  . Das gfk-Gutachtens „Einzelhandel in Lennestadt – Status-Quo-Analyse und Perspektiven für den Einzelhandel“, spielte auch auf der Mitgliederversammlung des Altenhundemer Aktionsring eine große Rolle.

Auch, wenn die Einzelhändler dem Referenten Timm Jehne nicht in allen Punkten zustimmen, sind bereits Ideen zusammengetragen worden, den Knackpunkten entgegen zu wirken. Georg Kaiser, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins sagte, dass die Veränderungen im Einzelhandel, unabhängig von dem Gutachtenlängst spürbar seien. Kleine Städte stünden im Wettbewerb mit den Oberzentren. Dazu das Online-Geschäft seien Punkte, die es gelte unter einen Hut zu bringen. Georg Kaiser riet zu ständiger Motivation und qualitativem Niveau unter Mithilfe der Politik. „Wo stünden wir, wenn wir vor 15 Jahren nicht den Stadtmarketingverein als Motor gegründet hätten?“ Bei all der Freude über die Kunden, auch aus der Gemeinde Kirchhundem riet Kaiser den Kommunen näher zusammen zu rücken.

Gestaltungsmöglichkeiten

Viele Gestaltungsmöglichkeiten seien auch eine Frage der Kapazitäten im Spagat zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, bei der die Verantwortung zunächst bei den Einzelhändlern liege. „Der Einzelhandel muss verlässlich und verantwortungsvoll agieren. Daraus entsteht Vertrauen. Helfen Sie mit den Prozess aktiv mit zu gestalten. so Kaiser. Alfred Stuhlmann, Vorsitzender des Aktionsring sagte: „Wir wollen kreativ in die Zukunft gehen und sind dabei ein gutes Stück nach vorne gekommen. Wir haben nicht das Paradies, aber eine gute Situation.“

Regionales Bewusstsein

Sein Stellvertreter Alexander Kremer: „Gfk-Menschen sind schlau. Aber, wir haben uns schon vor dem Gutachten überlegt mehr Dampf auf den Kessel zu bringen. Für die zwei Arbeitsgruppen „Marketing und Kommunikation“, sowie „Events“ werden noch Mitstreiter gesucht, die sich beispielsweise mit den Themen social Media, Web-Shop, Imagebroschüre und Veranstaltungen beschäftige. Bei den momentanen vier erfolgreichen Veranstaltungen in Altenhundem (Frühlings-, Herbst- und Weihnachtsmarkt, Stadtfest) solle es möglichst nicht bleiben, sondern durch kleinere Events mehr Frequentierung aufgebaut werden. Der Trend ging zurück zum regionalen Bewusstsein. Nach dem Vortrag seines Kassenberichts verabschiedete sich Norbert Furtkamp nach 25 Jahren als Schatzmeister: Sorgen bereitet mir das schwierige Umfeld: Online-Handel, Leerstandsmanagement und fehlende Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Hier müssen Antworten gefunden werden, sonst geht Altenhundem unter, wie schon andere.“

Bürgermeister Hundt zeichnete die Baumaßnahmen in der Stadt (Gartenstraße, Wigey/Lenne, Biertappen, neues Parkraumkonzept, Abbau von Schildern und Beschilderung touristischer Angebote auf. Das Stadtoberhaupt riet zur verstärkten Zusammenarbeit mit den Werbegemeinschaft Meggen und IGEL.

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