70 Jahre nach Kriegsende

Fretter..  In den Tagen vom 10. bis zum 12. April 1945 wurden durch den Einmarsch amerikanischer Truppen der Zweite Weltkrieg und damit auch die Herrschaft der Nationalsozialisten in den Ortschaften des heutigen Gebietes der Gemeinde Finnentrop beendet. Zahlreiche Menschen sind Opfer dieses zwölf Jahre währenden Terrorregimes geworden, sei es als gefallene und vermisste Soldaten, sei es als getötete Zivilpersonen oder als von den Nationalsozialisten verfolgte und ermordete Personen. In den Orten des Gemeindegebietes waren rund 800 Personen betroffen, deren Namen und Alter zum Zeitpunkt des Todes von einem Arbeitskreis auf Initiative der Familie von Plettenberg-Lenhausen zusammengetragen wurden.

Besonders Jugendliche eingeladen

Ihnen zu Ehren findet am Freitag, 17. April, um 18 Uhr eine zentrale Gedenkandacht in der Pfarrkirche St. Matthias in Fretter mit Pastor Werner König und Pfarrerin Rose-Marie Warns statt. Der Kirchenchor Fretter, der Kleine Chor Lenhausen und Norbert Libera an der Trompete übernehmen die musikalische Gestaltung. Der Arbeitskreis lädt alle Bewohner des Gemeindegebietes, insbesondere auch Jugendliche, herzlich zur Teilnahme ein. Es wird um eine Spende für die Deutschen Kriegsgräberfürsorge gebeten. Die gedruckte Zusammenstellung aller Opfer ist kostenlos erhältlich.