20 Steine markieren die Grenze

1694 26. Mai: An diesem Tage kam es zu der bedeutenden Grenzziehung der Landesgrenze von Kurköln und Nassau-Siegen durch 20 Grenzsteine. Diese Grenzlinie zwischen Margaretenstein (dem ersten Stein oberhalb von Oberhundem / Milchenbach) und Dreiherrenstein (zwischen Heinsberg und Zinse) sollte die „ewige Kreisgrenze” beider Landesteile bleiben - bis auf den heutigen Tag. Die seinerzeit in der kurfürstlichen Urkunde (vertreten durch den Erbdrosten Adolf von Fürstenberg der Ämter Bilstein, Waldenburg, Fredeburg) aufgeführten 20 Steine sind alle bis auf den über dem Rehsiepen und dem unter dem Götzenbruch (8. und 10.) noch heute zu sehen.

1882 27. Mai: In Heinsberg wird der unvergessliche und verdienstvolle Heimatforscher und Autor Dr. phil. Albert Kleffmann geboren. Als Landvermesser und Schriftsteller stieß er auf so manche bisher unbekannte Urkunden und Dokumente. Seine vielen meist platten Dorfgeschichten von 1927 bis 1941 unter dem Pseudonym „Alfrid vom Ruinsperg” im Sauerländischen Volksblatt und in den Heimatstimmen warten heute noch auf eine gedruckte Buch-Veröffentlichung.

1876 30. Mai: Im Olper Land wird die Kapelle in Dahl eingeweiht.

1992 31. Mai: Nach genau zehn Jahren Gemeindedirektor in Kirchhundem verabschiedet sich Rudolf Lange. fünf Tage zuvor wählte die Stadt Gosch ihn zum neuen Stadtdirektor.

1919121 Bauern, Handwerker, Händler und Gastwirte aus Rothemühle, Rothenborn, Römershagen, Döingen, Dörnscheid, Heid, Hünsborn, Ottfingen, Wilhelmsthal, Brün, Wendenerhütte, Hillmicke, Huppen, Wenden und Schönau gründen die Bezugs- und Absatzgenossenschaft Rothemühle in der dortigen Gastwirtschaft Stahl. Der Geschäftsbezirk umfasste 25 Ortschaften, darunter auch Hilchenbach.

1725 Ende Mai: Johannes Everhardus Dingerkus, aus Attendorn war der letzte Regierungskanzleidirektor und namhafte Präsident der Fürstabtei Werden bei Essen von 1759 an bis zu seiner Verhaftung im Jahre 1796 durch königlich preußische Truppen. Er wird vom 20. Januar 1796 an bis zu seiner Freilassung durch den Kaiser zu Wien in der „Citadelle Wesel” monatelang gefangen gehalten. Vergebens war jedoch Dingerkus Kampf um das Fortbestehen des 1000 Jahre alten Benediktiner-Convents zu Werden, 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst.

1908 1. Juni: In Heggen wird eine Station für ambulante Krankenpflege mit einer Näh- und Verwahrschule eingerichtet, untergebracht in der alten Vikarie. Daraus wird zwei Jahre später der Bau eines Pflegehauses zu Heggen, auf den Grundstücksflächen des Wirtes Johann Wilmes. Zehn Jahre später erfolgte die Umwandlung in ein Krankenhaus. Gefördert wurden die Bauprojekte vom Reichsfreiherrn von Landsberg-Velen im Schloss Ahausen.

1872 Eröffnung der Postwagenverbindung zwischen Serkenrode-Fretter-Schönholthausen-Finnentrop und Eröffnung einer Postanstalt in Schönholthausen.

1945Die britische Besatzungsmacht ernennt Ingenieur Franz Gante (Heggen) zum Bürgermeister der Gemeinde Attendorn-Land.

1951entsteht im Kolpinghaus Attendorn das „Soziale Seminar”, verwirklicht von Kreisgeschäftsführer Josef Hennemann (ab 1932 Landessekretär der Kolpingfamilie). Kurz darauf Seminar für Staatsbürgerkunde Olpe e.V. Hennemann wurde 1954 in den NRW-Landtag gewählt.

1911 6. Juni: Kaiser Wilhelm II. als König von Preußen genehmigt das neue Stadtwappen von Olpe.

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