„12 Räuber“ unterwegs in Nantes

Hünsborn..  In Nantes besuchten die „12 Räuber“ aus Hünsborn kürzlich eine waschechte Hünsbornerin, die schon seit über 30 Jahren in Frankreich wohnt und dort verheiratet ist. Margarete Rasche-Alvarez (vielen bekannt als Halben Gretchen) spielt dort im Musikensemble „Instrumental Euterpe“ unter anderem Querflöte. Seit mehreren Jahren wuchs die Idee, ein Konzert mit beiden Vereinen und dem ortsansässigen Chor „Éclats de Voix“ in Frankreich zu gestalten.

Alle Räuber und Räuberfrauen nahmen teil mit Ausnahme von Franz-Josef Scherer, der krankheitsbedingt nicht mitfahren konnte, sowie dessen Partnerin. Für ihn fuhr der ehemalige Sänger Walter Wurm mit, der dem Chor bei Konzerten wieder einmal tatkräftig zur Seite stand. Mit dabei waren auch ein paar Räuberfans, eine Freundin von Margarete und deren Schwester, Räuberwirtin, „Halben Moni“ (Monika Arns) sowie Evi und Reinhard Koch, die kurzfristig für zwei Reiseausfälle die Fahrt mit antraten.

Am ersten Abend gab es ein Abendessen im berühmten Restaurant „La Cigale“. Am nächsten Tag fand in Préfailles an der Atlantikküste in einem Konzertsaal die erste gemeinsame Aufführung statt, die vom Publikum begeistert verfolgt wurde.

Im mechanischen Elefanten

Am nächsten Tag besuchten die Räuber im Hafen von Nantes eine einzigartige Attraktion. Von Jules Verne inspiriert ist der riesige mechanische Elefant, genannt Les Machines de l’île. Er ist zwölf Meter hoch und 40 Tonnen schwer, im Inneren finden bis zu 35 Personen Platz. Danach absolvierte der Hünsborner Madrigalchor drei Auftritte in der Einkaufspassage „Passage Pommerraye“ und brachte spontan einem Brautpaar ein Ständchen. Am gleichen Tag wurde das zweite gemeinsame Konzert in der Basilika St. Nicolas aufgeführt. Die Zuhörer waren von der Gesamtaufführung sehr begeistert. Ausgewählte Beiträge dieses Auftrittes sind auf der Internetplattform YouTube auf dem Kanal „Räuber Hausi“ zu sehen.

Nach einem Brunch bei Margarete Rasche-Alvarez folgte am nächsten Tag eine Stadtbesichtigung statt. Eine Gegeneinladung nach Deutschland wurde vom ersten Vorsitzenden der Räuber, Wolfram Arns (Räuber Charly), ausgesprochen.

Die Rückreise führte über Paris. Dort wurde ein dreistündiger Aufenthalt genutzt, um die berühmte Kathedrale Notre-Dame anzuschauen. Natürlich werden sich alle gern an diese Chorfahrt erinnern - auch an die Gesangbeiträge in allen Zügen, Bussen und sogar in der Pariser U-Bahn „Metro“.