100 Kleidersammler unterwegs

Kreis Olpe..  Jacken, Pullover, Shirts und Hosen: Das Frühjahr ist die beste Zeit, um mal wieder den Kleiderschrank auszumisten. Dadurch entsteht zum einen Platz für neue Kleidung im Schrank, zum anderen kann man damit die DRK-Arbeit im Kreis Olpe maßgeblich unterstützen. Denn am Samstag, 25. April, führt das DRK wieder die jährliche Frühjahrskleidersammlung in allen Straßen im Kreis Olpe durch.

„Wir werden immer wieder gefragt, was mit den alten Kleidungsstücken passiert, die wir dort einsammeln. Das DRK verkauft die Kleiderspenden aus der Sammlung für einen festgelegten Kilopreis an einen Kleiderverwertungshändler. Mit dem Erlös kann das Rote Kreuz seine wertvolle Arbeit in vielfältiger Weise finanzieren. Denn das DRK ist keine staatliche Organisation. Daher könnten wir ohne diese Hilfe viele unserer DRK-Angebote nicht mehr leisten“, sagt Kreisrotkreuzleiterin Manuela Stracke.

Die Erlöse der Kleidersammlung werden zum einen für unterschiedliche Sozialleistungen eingesetzt. Dazu gehören unter anderem Seniorennachmittage, Seniorenausflüge, Seniorengymnastik, Behindertenarbeit, Krebsnachsorge, Jugendarbeit und Erste-Hilfe-Ausbildungen in Kindergärten und Grundschulen. Zudem finanziert das DRK damit auch Teile der Kosten für die DRK-Einsatzeinheiten und Rettungsfahrzeuge, die bei Großschadenslagen auch im Kreis Olpe zum Einsatz kommen.

Geld bleibt im Kreis Olpe

Die Einsammlung der Kleidersäcke startet am Samstag, 25. April, um 8 Uhr. Rund 100 ehrenamtliche Helfer werden dann auf den Straßen im Kreis Olpe unterwegs sein, um die Säcke einzusammeln. Daher bittet das DRK die Bevölkerung darum, ihre Kleidersäcke rechtzeitig an den Straßenrand zu stellen. Bei den aussortierten Kleidungsstücken spielt es keine Rolle, ob sie einfach unmodisch, nicht mehr tragbar sind oder Löcher haben. Auch Bettwaren, Woll- und Strickwaren, Textilien aller Art sowie Schuhe werden eingesammelt. Schuhe sollten möglichst paarweise gebündelt in die Kleidersäcke gepackt werden. Je mehr Kilos an Kleidung zusammen kommen, desto mehr Geld kann in die Arbeit des DRK fließen.

„Die sieben DRK-Ortsvereine und der Kreisverband sind dringend auf diese Spenden angewiesen. Ohne den Verkaufserlös könnten wir bei weitem nicht mehr für die Allgemeinheit die vielen Leistungen aufrechterhalten. Wichtig ist uns, dass das eingenommene Geld zu 100 Prozent im Kreis Olpe bleibt und insbesondere hilfsbedürftige Menschen im Kreis von dieser Spende profitieren“, so Kreisrotkreuzleiter Winfried Erlebach.

Allein könnte das DRK diese Kleidersammlung, die eine große logistische Leistung bedeutet, jedoch nicht durchführen. Im Vorfeld wurden die 64 000 Altkleidersäcke per Zeitungsbeilage an die Haushalte verteilt. „Am Tag selbst helfen neben zahlreichen Rotkreuzlern auch Kameradinnen und Kameraden von befreundeten Vereinen im Kreis Olpe. Dafür sind wir sehr dankbar. Zudem gilt ein besonderer Dank auch den Städten und Gemeinden und vielen Privatfirmen, die uns mit Lkw unterstützen“, so Vorstand Albert Kattwinkel.