Zwei neue Seniorenheime in Planung
21.02.2012 | 18:45 Uhr 2012-02-21T18:45:00+0100
Mülheim.Investoren planen westlich der Ruhr den Bau von zwei neuen Seniorenheimen, eines mit angebundener Kita.
Standort A: die Hansastraße in Speldorf. Dort plant die in Schermbeck ansässige Projektgesellschaft „Seniorenpark Speldorf“ am Ort der ehemaligen Lederfabrik Hammann ein Ensemble aus Seniorenwohnen (vollstationär und betreutes Wohnen) und Kinderbetreuung. Der Abriss von ehemaligen, nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden ist bereits im Gange, ein Bauantrag bei der Stadt gestellt. Laut Planungsamtsleiter Martin Harter wird dieser „sicher noch mal abgeändert“. Die Investoren standen bislang jedoch nicht für ein Gespräch mit der WAZ bereit, um über das Ausmaß der Pläne und den Umgang mit Altlasten aus der Lederproduktion zu informieren.
Erste Bäume gefällt
Im Internet ist nachzulesen, dass der Luxemburger Immobilienfonds Avia Rent Capital Management die Hammann-Grundstücke erworben und für den Kita-Betrieb eine private Gesellschaft aus Berlin gewonnen hat.
Ein zweites Bauvorhaben für ein Seniorenwohnheim gibt es an der Straße „Am alten Bahnhof“ in Broich. Hier hat ein Investor bereits Bäume auf dem Grundstück fällen lassen, auf dem heute noch ein Spielplatz untergebracht ist. Planungsamtschef Harter kündigt an, Ende März, Anfang April den vorliegenden Bauantrag bescheiden zu wollen. Planungsrechtlich sei ein Altenheim dort zulässig, kniffelig könne es nur im Detail sein.

17:22
Ja Herr Krusenbaum recht haben Sie.
Es handelt sich um die Strasse "Am Bahnhof Broich" und
das Baugelände befindet sich auf einem Teil des MüGa Geländes.
Hier werden wohl von der Stadt die ersten Teile der MüGa in Bauland umgewandelt.
13:40
Die Straße "Am alten Bahnhof" befindet sich in Saarn und nicht in Broich.
Dort wohnen schon die lächerlichen Gegner des einwöchigen Kirmeslärms. Da werden sich doch wohl Initiativen gegen Seniorenheime finden lassen.
Na, wo soll denn nun tatsächlich in Broich gebaut werden?
12:45
Da stimmen die mölmschen Makler doch kürzlich noch ihr großes Lamento, ob der fehlenden Gewerbeflächen an. Sind sie doch nur für die falschen Gewerbe tätig.
Altenheime sind in Mülheim immer gefragt, da gibt es auch immer subito Genehmigungen von der Verwaltung. Geht ganz problemlos, auch wenn der Boden, wie im Falle Haarmann hochgradig mit Schwermetallen aus der Gerberei verseucht ist - who cares ?
Und in der Kombi mit ´ner Kita gibt es noch jede Menge Fördermittel abzugreifen. Egal, ob die lieben Kleinen auch mal Dreck fressen, das "verwächst sich". Dann brauchen wir auch weniger Spielplätze und können noch mehr Altenheime drauf bauen.
Aber das sind alles nur kniffelige Details, das kriegt unsere Verwaltung schon irgendwie hin - Auweia