Zeus-Kids der Filchnerschule fragten Löcher in den Bauch

Die Schülerinnen und Schüler der 4b der Filchnerschule berichteten über die Bauarbeiten am neuen Schulgebäude.
Die Schülerinnen und Schüler der 4b der Filchnerschule berichteten über die Bauarbeiten am neuen Schulgebäude.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Schulkinder der Grundschule Filchnerstraße nahmen am Projekt Zeus-Kids teil und informierten sich über ihre Schul-Baustelle. Von den WAZ-Redakteurinnen wollten sie viel über ihren Beruf wissen und löcherten sie mit Fragen.

Mülheim.. Wie ein Interview geht, dass konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 b der Grundschule Filchnerstraße gerade eben in der Praxis ausprobieren. Sie nehmen derzeit an ZeusKids teil, dem Grundschulprojekt der WAZ. Zwei Wochen lang lasen die Schüler die Mülheimer WAZ, die ihnen kostenlos ins Klassenzimmer geliefert wurde. Dazu gab es viele Informationen und begleitendes Unterrichtsmaterial.

So lernten die Schüler auch alles über die „fünf W“ des Journalismus kennen – und konnten ihr Wissen gleich in die Praxis umsetzen. Sie machten nämlich ein Interview mit ihrer Schulleiterin Sigrid Graf und dem Architekten Peter Schnatmann. Der Anlass war hochspektakulär: Die Schule bekam gerade Fertigrohbauteile für ihren Anbau angeliefert (die WAZ berichtete).

Das Fragenstellen beherrschen die Zehnjährigen aus dem Effeff, wie die Antworten beweisen, die die Mädchen und Jungen alle noch präsent haben. „Es wird alles in unterschiedlichen Farben gestaltet“, weiß Ina und Hishan steuert bei: „Der Anbau hat eine Grundfläche von 300 qm, es gibt aber zwei Etagen, also 600 qm.“ Nele ist noch eine andere wichtige Information im Gedächtnis geblieben: „Es wird auch ein Fahrstuhl eingebaut, falls wir mal Kinder im Rollstuhl haben.“ Und Schulleiterin Graf erklärt, dass die Schule so ausgestattet wird, dass sie Inklusion, also die gemeinsame Schule für alle Kinder, umsetzen kann. Abdullei hat sich auch gemerkt: „Im Sommer ist der Anbau fertig!“

Das können sich die Kinder vorstellen, nachdem sie beobachtet haben, wie die einzelnen Fertigbauteile in Nullkommanichts aufeinander gestapelt worden sind. Schon nach nur drei Tagen Bauzeit stand der Rohbau, im Juni begann der wesentlich zeitintensivere Innenausbau. Aber nach den Sommerferien soll alles fertig sein.

Das allerdings werden die Schülerinnen und Schüler der 4 b nicht mehr miterleben. Denn dann sind sie schon längst Schüler einer weiterführenden Schule. Sind sie traurig, den schönen neuen Anbau gar nicht mehr nutzen zu können? „Ein bisschen!“ Schließlich entgehen ihnen Sachen wie der neue Innenhof, der auch für den Unterricht und Projekte genutzt werden kann, oder die vielen Spielgeräte, die im Sommer mit der Dependance vom Fünter Weg hierher umziehen werden. Oder auch der neue Computerraum und die neuen Räume der OGS, die ihre Platzkapazität beträchtlich ausweiten wird. Aber auch wenn die 4 b dann nicht mehr an der Grundschule ist, zur feierlichen Schuleinweihung sind die Kinder dennoch geladen. Der Termin steht fest: 27. September.

Zum Abschluss nutzen die Kinder die Gelegenheit, die beiden Mitarbeiterinnen der WAZ noch ein wenig auszufragen. Wie viele Stunden wir täglich arbeiten, wollten sie beispielsweise wissen und wie lange wird brauchen, um einen Text zu schreiben oder ein Bild druckfertig zu machen. Passen mussten wird bei der Frage: Wie viele Artikel haben Sie schon geschrieben und wie viele Bilder haben Sie schon gemacht?. . .