zeitzeuge walter neuhoff erinnert sich

Als Neunjähriger erlebte Walter Neuhoff den Einmarsch der Amerikaner in Mülheim. Am 9. April 1945 hatte er zum letzten Mal mit seinen Eltern den Bunker an der Freilichtbühne aufsuchen müssen. Einen Tag später beobachtete er von seinem Elternhaus an der Tersteegenstraße ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug.


Am Vormittag des 11. April 1945 sah er die ersten amerikanischen Soldaten. Am gleichen Tag hört er, dass drei amerikanische Soldaten bei einem Schusswechsel mit Männern des Volkssturm an der Kaiserstraße und am Dickwall getötet worden sind.

Am 12. April 1945 schoss sein Vater Wilhelm das Foto von den dort Halt machenden GIs.