Wo bleibt das Gutachten zum Ausstieg?
22.05.2012 | 18:04 Uhr 2012-05-22T18:04:00+0200
Mülheim. Höheres Tempo fordern die Grünen in Sachen Flugplatzschließung. Im Visier haben sie dabei das Machbarkeitsgutachten. „Am 19. September letzten Jahres“, erklärt Fraktionssprecher Tim Giesbert, „gaben das Land wie auch die Städte Essen und Mülheim die Expertise in Auftrag.“ Ende 2011 sollte das Gutachten nach Ansicht der Verwaltung damals vorliegen. Bisher Fehlanzeige.
Momentan, so Giesbert, tappten die Fraktionen im Dunklen. Gerüchte sprächen davon, dass der Hauptteil der Stadtspitze bereits vorläge, ein Zusatz aber noch in Bearbeitung sei. Anderen Mutmaßungen zufolge habe das Land noch Zusatzfragen gestellt.
Für den Hauptausschuss am 28. Juni fordern die Grünen deshalb von der beauftragten Anwaltskanzlei „Lenz & Johlen“ Auskunft über den Stand des Verfahrens und eine verbindliche Zeitangabe betreffs Fertigstellung. Der Fraktionschef: „NRW, Essen und Mülheim sind sich einig, dass der Flugplatz keine Zukunft hat und einer Nachfolgenutzung bedarf. Dies gilt es ohne weitere Verzögerungen umzusetzen. Kanzlei und Stadtspitze müssen sich erklären.“
16:19
der Flugplatz ist ein Flughafen, auch wennes einigen nicht passt
17:53
Zitat:"Richtig, wohlzufrieden ( Im Gegensatz zu Ihnen, schreibe ich meinen Nick richtig) . Und das liegt ganz einfach daran, dass die politische Entscheidung zur Schließung des Flugplatzes bereits gefallen ist." Zitat Ende. Lieber Herr moebiusband: "Politische Entscheidungen" sind das Papier nicht Wert, auf dem sie stehen, sie sind bestenfalls Absichtserklärungen. Beispiel: Die Wende von der Wende in der Energiepolitik. Zweitens: Ich gebe Ihnen ja Recht, das Schulen und Kitas fehlen, bzw. in erbärmlichen Zustand sind. Schuld daran ist aber nicht die Subventionierung des Flughafens, sondern das Euro-Grab Ruhr-Pleitia. Aber Sie haben ja vielleicht auch Recht wenn Sie die Meinung sind: "Was soll eine tote Stadt mit einem Flughafen?" Nur, so schnell wie Frau Mühlenfeld Mülheim ruiniert hat, gebe ich meine Heimatstadt nicht auf. Mülheim braucht seinen Flughafen, kein Planschbecken für Möchte-gern Millionäre, die in Mülheim anlegen, um bei KiK einzukaufen. Schönes Wochenende auch.
14:18
Lieber Herr Wohlzufrieden, warum reagieren sie denn so genervt? Die Informationen stammen von Herrn Eismann, die er im Rahmen der Diskussion um den Düsenbetreib von sich gegeben hat. Und wenn der Lobbyist erklärt, dass der Flugplatz ein Subventionsbetrieb auch mit Düsenbetrieb bleiben wird, dann will ich das mal glauben.
Und ich glaube nicht, dass Mülheimer einen Flugplatz subventionieren und erhalten wollen, während man Kitas und Schulen nicht instandhalten kann. In dieser Stadt gibt es wichtigere und sinnvollere Prioritäten als den Flugplatz. So einfach ist Politik.
Lieber Herr moebiusband, warum reagieren so genervt? Den Flugbetrieb gibt es garantiert bis 2034. Sich ärgern hilft Ihnen da gar nichts, ist für Sie nur ungesund. Entspannten Tag noch!
13:45
Es geht nicht darum, was man Ihnen erzählt, oder was Sie glauben. Selbstverständlich ist der Airport mit der kleinen Düse rentabel. Und er verschwindet auch nicht. Da nutzt Ihnen auch Ihr pfeifen im Walde nichts. Die vernünftigen Mülheimer stehen hinter ihrem Airport. Weg geredet wird er seit vierzig Jahren, von den immer gleichen Argumentations-armen Nörglern. Und solange das so bleibt, ist mir das recht. Schönen Tag noch, Herr moebiusband, vielleicht beim Flugzeug beobachten?
12:54
Richtig, Herr Wohlzufrieden. Und das liegt ganz einfach daran, dass die politische Entscheidung zur Schließung des Flugplatzes bereits gefallen ist. Es geht nur noch um das Prozedere, wie die Schließung gestaltet werden kann. Zudem geht es mal primär nicht um Lärm, sondern um Subventionen, die der Flugplatz aus leeren Stadtkassen benötigt. Der Flugplatz ist nicht rentabel und wäre es auch nicht mit Düsenbetrieb gewesen.
Die Stadtverwaltung könnte natürlich noch dem Autokino einen 20jährigen Nutzungsvertrag zukommen lassen, um die Schließung hinauszuzögern. Vielleicht sollten Sie für diese Art der Trickserei kämpfen.
Und mir soll keiner erzählen, dass der Flugplatz für die Wirtschaft benötigt wird, wenn nun über Monate der Hangar und Flächen für ein Autokino genutzt werden können. Wurde dafür die zweite Halle gebaut, damit nun public viewing in der anderen Halle möglich wird? Eine Verschwendung von Subventionsgeldern würde ich sagen.
09:58
Ich vermisse hier die Kommentare der Lärm-geschädigten. Gibt es sie vielleicht gar nicht?
09:42
Mindestens 80% der Bürger in Mülheim sind gegen die Schließung des Flughafen ,nur eine Gruppe unbelehrbarer um die GRÜNEN und eienem Herrn Nowak wollen das nicht.
Zu den Grünen sei gesagt ,wir hatten eine Frau Sander die nur Mist gemacht hat, und ein Tim Giesbert soll nicht vergessen wo seine Wurzeln sind . Zu Herr Nowak ist jeder Kommentar überflüßig .
Es ist zu hoffen das es in dieser Stadt noch ein paar Politiker gibt die den Mut haben den Flughafen zu erhalten und sich nicht von Schwachsinn leiten lassen .
20:43
Natürlich wird es Bauland für Einfamlienhäuser, wie überall sonst in MH auch. Firmenansiedlung klappt in MH ja doch nicht. Wobei man schon vor einiger Zeit für die jetzt als Gewerbeflächen ausgewiesenen Bereiche flugaffines Gewerbe und Lager mit Lieferverkehr ausgeschlossen hat (siehe damalige Berichte). Ich arbeit seit 11 Jahren in der Nähe und dort stand nun ca, 8 Jahre lang eine Gewerbeimmobilie leer und wurde gerade auffändig vollsaniert. Sieht hübsch aus, was genau da drin angesiedelt wird, ist mir aber nicht klar. Die Nähe zur Autobahn ist nicht alles, es soll ja auch Mitarbeiter und Kunden geben, die per ÖPNV unterwegs sind und das ist nun mal eine Katastrophe. Die übrige Infrastruktur am Flughafen ist auch nicht vorhanden. Einzelhandel dort anzusiedeln wäre auch nur ein Geldgrab, dass RRZ ist viel zu nah und weitere Discounter brauchen wir in MH echt nicht.
Gebaut wird da, so oder so. Und bei Einfamilienhäusern: Wie in Heißen. Minimalste Fläche und maximaler Gewinn. Natürlich für den Investor. Mülheim guckt am Ende wieder in die Röhre. So oder so.
19:57
Ob es nun Wertsteigerungen für einzelne Anwohner gibt ist meines Erachtens zweitrangig. Hier wittern doch unsere Politiker den nächsten großen Wurf. So wie #2 es beschreibt. Warum wohl wurde ein neuer Kanal verlegt, mit sehr großem Durchmesser. Uns wird es dann als DIE Chance verkauft, Schulden abzubauen. Und Arbeitsplätze, wie viele Arbeitsplätze man wieder schaffen kann (die anderenorts verloren gehen, siehe Flughafen Frankfurt). Klima-Expo und anderer Stuss, um sich neue Denkmäler zu bauen und um dem dummen "Wähler", der danach nie gefragt wurde, Honig ums Maul zu schmieren. Politik halt.
Bei der Frage der Vermarktung sollten sich unsere Hobbypolitiker auf eine ausgewiesene Kapazität im Bereich "Wie leere ich Stadtkassen" verlassen, zumal sie Erfahrungen in MH hat. Frau Dr. J. hätte bestimmt Interesse. Die Elb-Philharmonie wird ja mal irgendwann fertig.
16:07
Leider kann ich meinen Vorgängern nur zustimmen.
Die Grünen in ihrem unbändigen hass auf alles motorisierte arbeiten kräftig daran, MH das zu nehmen, was es ausmacht. Übrigens: Ich wohne direkt unter der An- Ausflugschneise. Das Geräusch der Flieger gehört für mich zu MH seit Kindertagen, und ich will es nicht missen.
Liebe Grüne, wenn Euch das alles nicht passt, dann zieht doch ins Rheinland. Oder ins Emsland. Oder in die Lüneburger Heide. Oder in den Harz. Oder ins Münsterland. Oder irgendwo nach Niedersachsen. Oder - was mir am liebsten wäre - in die Sahara, da müsst ihr Euch auch nicht mit Selbstvorwürfen ob Eures Beitrags zum sog. "Klimawandel" quälen, und die Mülheimer hätten endlich eine vernünftige Verkehrsführung in der Innenstadt. Und ihre Ruhe. Mit Flughafen...