Wie geht's weiter mit der SPD?
29.09.2009 | 19:43 Uhr 2009-09-29T19:43:00+0200In Berlin stellte die SPD gestern die Weichen für die Zukunft. Steffen Tost sprach mit dem Stadtverordneten Sascha Jurczyk (27 Jahre) darüber, wie es mit der SPD auch vor Ort weitergeht.
In Berlin stellte die SPD gestern die Weichen für die Zukunft. Steffen Tost sprach mit dem Stadtverordneten Sascha Jurczyk (27 Jahre) darüber, wie es mit der SPD auch vor Ort weitergeht.
Wie muss die SPD auf das Wahldebakel reagieren?
Das ist schwierig. Da bin ich noch ratlos. Wir müssen uns runderneuern, die Zeit der bevorstehenden sozialen Kälte durch die CDU-FDP-Koalition nutzen, unser Profil zu schärfen. Die Agenda 2010 sollten wir überdenken, aber auch nicht in unrealistische Träumereien verfallen oder uns den Linken anbiedern. So weit nach Links müssen wir uns gar nicht orientieren.
Und personell?
Der Rückzug von Müntefering ist richtig. Er geht nicht mehr. Siegmar Gabriel wäre eine gute Wahl. Es gibt noch weitere junge Hoffnungsträger, zu denen auch Andrea Nahles gehört. Ich glaube, die SPD ist eine gute Turniermannschaft, sie wächst mit den Aufgaben. Programmatisch bietet der Deutschlandplan gute Ansätze. Leider ist vieles verpufft. Die Wirtschaftspolitik dürfen wir nicht der FDP überlassen. Da haben wir auch Experten. Ansonsten sollten wir uns auf die Kernkompetenzen Arbeit, Soziales und Gesundheit konzentrieren.
Als Steinmeier mit Müntefering am Wahlsonntag auftrat, schien er gelöst, als sei ihm eine Last genommen. War das nicht irritierend?
Doch. Als ich das Ergebnis erfuhr, geriet ich in eine Schockstarre. Steinmeier hat gelächelt. Vielleicht wollte er etwas überspielen. Aber ich bin auch kein Freund von sofortigen Konsequenzen. Man sollte das sicherlich überdenken.
Wie beurteilen Sie das Wahldebakel in Mülheim?
Da hat sicherlich auch der Bundestrend geschadet. Auf einem Parteitag sollten wir das Ergebnis im breiten Kreis und nicht nur im engen Zirkel bewerten. Man kann ja ganz gute Schlüsse ziehen. Die Frage ist ja beispielsweise, ob wir alle direkt bei den Menschen waren. Die direkten Gespräche mit den Wählern zahlen sich aus. Ich habe über 600 Hausbesuche gemacht und muss feststellen, dass ich in den Vierteln, in denen ich mich eingesetzt habe, auch gute Erfolge erzielt habe.
Wie können im Rat künftig Mehrheiten gefunden werden?
Sie wollen wissen, ob ich für die Ampel bin?
Die hat Ulrike Flach für die FDP ja schon ausgeschlossen.
Ein bunter gewordener Rat erschwert Sachentscheidungen natürlich. Wenn wir für bestimmte Sachfragen Partner suchen, werden wir Zugeständnisse machen müssen, aber die müssten wir auch in einer festen Koalition machen. Von altbekannten Machtspielen, dass ein Antrag nur weil er von einer bestimmten Fraktion kommt, sollten wir aber Abstand nehmen. Die Wähler haben einen Anspruch darauf, dass es läuft.
Und wer soll die neue Fraktion führen?
Ganz klar weiterhin Dieter Wiechering.
Er ist 66. Ist in der Fraktion kein Generationswechsel fällig.
Den haben wir eingeleitet und müssen ihn bei der nächsten Kommunalwahl fortsetzen.
Dieser Wandel musste gegen Wiechering erkämpft werden.
Das ist richtig. Er war erst skeptisch. Aber jetzt hat er die Notwendigkeit erkannt und bindet uns Jungen richtig in die Fraktionsarbeit ein.

15:08
@erwin 1950
RICHTIG!
kein Beruf, keine Lebenerfahrung, aber die politische Karriere fest geplant!
12:42
@ Erwin 1950 Du redest mir von der Seele.....SUPER!!!!!!!!!!!!!!!!
Immer diese MöchtegernPolitiker....
11:35
Solange Wiechering bei der MH- SPD die Strippen im Hintergrund zieht und ein Yassine, Bultmann und ein Wülenkämper Flughafen dabei heraus kommt geht es mit der SPD Berg ab.
11:28
Solange Wiechering bei der MH- SPD die Strippen im Hintergrund zieht und ein Yassine, Bultmann und ein Wülenkämper Flughafen dabei heraus kommt geht es mit der SPD Berg ab.
11:01
#6 weihnachtsmann
wie kann man dir bei deiner krankheit behilflich sein.
es muss doch weh tun ,wenn man den ganzen tag so rumlaufen muss.
er zähle den kindern nicht das du der weihnachtsmann bist ,die bekommen entweder einen schrecken für ihr ganzes leben ,oder sie wollen dir bei deiner dummheit helfen.
der bericht ist genau so dumm wie der andere im forum unter #32 =Kraft hält die Linke……
mach weiter so
10:58
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10:07
Sascha Jurczyk studiert Germanistik und Politik in Bochum mit dem Ziel, Politik – in einer noch zu findenden Form – später zu seinem Beruf zu machen. Einen Job in dieser Richtung hat er schon: Als studentische Hilfskraft bei der SPD-Landtagsfraktion betreut er Praktikanten und beantwortet Bürgeranfragen.
... ich würde empfehlen, sich erst einmal einem ordentlichen Beruf zuzuwenden. Das lässt durchaus noch Zeit für ehrenamtliches politisches Engagement. Politische Nachwuchskräfte, die nichts weiter als Labertaschen ohne jede Lebenserfahrung sind, haben wir schon genug.
09:55
Oh mein Gott, Wiechering....
Die SPD ist und bleibt beratungsresistend...
Münte, Kraft und Wiechering, alle in einen Sack und in Pension schicken. Die sind alle 3 so überflüssig, wie ein Dino aus der Kreidezeit!
09:26
#4 derbure
lass man die rentner in ruhe ,die rentner haben mitbekommen welchen mist die CDU seit gründung der BRD gemacht hat .
menne mir bitte einen namen, der den willen der cdu wähler gefolgt ist ,keiner.
die so genannten kleinen leute wurden doch nur al stiemvieh benutzt .
was war mit kohl ? , was ist mit rüttgers, ein skandal nach dem anderen,
sei froh das es noch so viele rentner gibt, die dir dein heutiges gutes leben geschaffen haben, mit ihrer hände kraft ,es ist immer leicht sich in ein gemachtes bett zu legen, basta.
traüme weiter von deiner ideologie.
09:07
braucht die heutige zeit noch eine von rentnern gewählte spd? 146 jahre spd ist genug. die wähler in der rentnerstadt mülheim haben gezeigt das sie als einzige grossstadt die zeichen der zeit nicht erkannt haben. die spd hat ausgedient