Wie erleben Jugendliche ihr Eppinghofen?

Eppinghofen..  Die Auftaktveranstaltung zum Lehrforschungsprojekt „Aktivitätsräume und raumbezogene Zugehörigkeiten Eppinghofer Jugendlicher“ der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit dem Stadtteilmanagement Eppinghofen fand am Freitag im Stadtteilbüro Eppinghofen statt. Circa 30 Studenten des Masterstudiengangs „Stadt- und Regionalentwicklungsmanagement“ wollen in diesem Sommersemester mit Befragungen, Kartierungen und Interviews herausfinden, wie die Eppinghofer Jugendlichen ihr Wohn- und Lebensumfeld begreifen, wo sie Grenzen setzen und welchen Stellenwert offizielle Quartiers-/Stadtteilabgrenzungen haben. Der Tag startete mit einem Stadtteilspaziergang, um den Studenten die Möglichkeit zu bieten den Stadtteilbereich kennenzulernen. Neben den Spielplätzen wurden sowohl Bildungs- als auch Freizeiteinrichtungen bzw. Räume, in denen Jugendliche sich aufhalten, besucht.

Hintergrund für die Kooperation ist die Initiative des Stadtteilmanagements „Eppinghofen – ein eigener Stadtteil?“. Die dazugehörige Umfrage, an der sich 178 Mülheimerinnen und Mülheimer beteiligt haben, fand von Dezember 2014 bis Ende Februar 2015 statt. Die Befragten äußerten sich positiv über eine eventuelle „Stadtteilbildung“ Eppinghofens: 57% sprachen sich dafür aus.