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Halloween in Essen: Veranstalter kündigen 3G-Proben bei Zombiewalk an – was dann folgt, überrascht

Halloween in Essen: Veranstalter kündigen 3G-Proben bei Zombiewalk an – was dann folgt, überrascht

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Foto: Der Westen

Essen. 

Ein Messer im Kopf, ein Oktopusarm im Auge und überall Blut: So gruselig haben sich die Menschen für den Zombiewalk an Halloween in Essen hergerichtet. Kreative Masken überall.

Masken gegen Corona hingegen waren beim Zombiewalk an Halloween nur selten zu sehen. Doch auch von den stichprobenartigen 3G-Kontrollen, die im Vorfeld für Essen angekündigt waren, fehlte jede Spur.

Zombiewalk in Essen: An Halloween wird’s mitten in der Innenstadt schaurig – doch von 3G-Kontrolle keine Spur

Mit dem Intro der Serie „Ghost Busters“ starteten die Grusel-Fans am Willy-Brandt-Platz in Essen. Zombies, Untote, Gespenster und andere Gruselgestalten zogen so rund 600 Meter bis zur Marktkirche mitten durch die Innenstadt.

Mit lauten „BUUUH!“-Rufen jagten sie den Zuschauern einen immer wieder einen Schrecken ein.

Essen: An Halloween wurde es eng in der Innenstadt

Schaulustige zum Erschrecken gab es entlang der kurzen Strecke schließlich einge. Dicht an dicht säumten die Passanten die Straßenzüge. Drängten nebeneinander, kamen sich in gegenseitig im Kampf um den besten Erinnerungsschnappschuss der beeindruckenden Gruselgestalten in die Quere.

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Das ist die Kettwiger Straße in Essen

  • Seit den 1950er Jahren ist die Kettwiger Straße in Essen Fußgängerzone
  • Sie beginnt am Willy-Brand-Platz und führt über 400 fast gerade Meter zum Flachsmarkt
  • Sie ist die zentrale Einkaufsstraße der Stadt und verwandelt sich zu Halloween zum Zombie-Hauptquartier
  • Du kannst dort Kleidung, Schuhe, Delikatessen, Bücher, Dekoartikel, Möbel und vieles mehr kaufen

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Halloween in Essen: Von Kontrolle fehlt jede Spur

Fast so, als habe es Corona nie gegeben. Abstand, Maske und Co. waren bei diesem Zombiewalk Fehlanzeige. Zwar galt für die gesamte Veranstaltung die 3G-Regel. Im Vorfeld wurden entsprechende Kontrollen angekündigt.

DER WESTEN hat sich vor Ort umgeschaut. Doch von Stichproben keine Spur. Durch das Pandemiegeschehen hätte es sich eher angeboten, den Zombiewalk auf einer längeren Strecke als bloß 600 Meter durchzuführen.

So hätten sich die Schaulustigen breiter verteilen können und dennoch beste Sicht auf die tollen Kostüme gehabt. Dazu weniger Gedränge, weniger Kontakt, mehr Frischluft für alle. Für ein sichereres Corona-Gefühl bei einem Event, das ansonsten Grusel-Freunde und Familien begeistert hat.

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Halloween in Essen: Das sagt der Veranstalter

So auch Mareike (8) und ihr Papa. Sie haben sich ein wenig abseits vom Geschehen vor allem an den Kostümen erfreut. „Ich will im nächsten Jahr auch mitlaufen“, kündigt das Mädchen schon jetzt an.

Eine Reaktion, die dem Veranstalter Dirk Bussler Rückenwind geben dürfte. „Das erste Mal sind wir als ‚Halloween-Parade‘ durch die Stadt gezogen. Es war ein guter Auftakt, viele Leute haben sich gefreut“, sagt Bussler.

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„Die Stadt hatte lange Bedenken, ob die Veranstaltung familientauglich ist“, sagt er. „Das haben wir heute gezeigt: Es waren viele Kinder vor Ort, und sie hatten Lust zum Gruseln mitgebracht.“

Besondere Vorfälle habe es weiter nicht gegeben, sagt Bussler. Dass die rund 500 Teilnehmer sich ruhig verhalten haben, bestätigte auch die Polizei. (vh)