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Hunde-Angriff

Weiterhin keine Spur vom Rottweiler

16.11.2009 | 19:05 Uhr

Im Fall des unbeaufsichtigten Rottweilers, der am Entenfang eine kleine Mischlingshündin zerfleischte, fehlen Ermittlungsansätze.

Hinsichtlich des tödlich verlaufenen Angriffs eines unbeaufsichtigten Rottweilers auf eine kleine Mischlingshündin am Montag vergangener Woche ist eine Anzeige der Duisburger Polizei bei der Stadt Mülheim bislang nicht eingegangen. Das erklärte Amtstierärztin Dr. Heike Schwalenstöcker-Waldner auf Anfrage.

Ein Duisburger Ehepaar hatte, wie berichtet, wegen des Todes von „Kiki” bei der Duisburger Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Dieser möglichen Ordnungswidrigkeit muss in jener Stadt nachgegangen werden, auf deren Gebiet sich der Vorfall ereignete. Doch, heißt es in einer Stellungnahme der Amtstierärztin, „ohne Angaben zum Hundehalter (der betroffene Hundehalter konnte keine Angaben machen; Zeugen gibt es nicht) kann dieser auch von hier nicht ermittelt werden”.

Nur in dem Fall, dass auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz in Betracht käme, wäre auch die Polizei Essen/Mülheim von Amts wegen involviert. Dann müsste der mit dem Fall betraute Sachbearbeiter überprüfen und entscheiden, ob überhaupt Ermittlungsansätze gegeben sind. Falls nicht, erginge eine entsprechende Mitteilung an die Staatsanwaltschaft, die das Verfahren dann einstellen würde.

Wolfgang Platzeck

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