Weihnachtsmann reist per Hubschrauber an
23.12.2012 | 19:36 Uhr 2012-12-23T19:36:00+0100
Mülheim. „Wo bleibt er denn?“, fragen ein paar Jungs ungeduldig und schauen erwartungsvoll gen Himmel. Gemeinsam mit knapp 50 anderen Kindern warten sie am Flughafen Essen-Mülheim auf den Weihnachtsmann. In diesem Jahr erfreut er zum ersten Mal höchstpersönlich die Kinder aus dem Raphaelhaus in Mülheim und aus dem Spatzennest in Essen mit Geschenken. Damit er sich nicht verspätet, hat er seinen Rentierschlitten gegen einen Hubschrauber gewechselt.
Endlich kommt er
Aus der Ferne ist ein leises Surren zu vernehmen. Kurze Zeit später schwebt der rote Helikopter auf dem Flughafen ein. Nun heißt es noch ein paar Minuten warten, bis die Rotoren stehen. Sogar die älteren Kinder können nun ihre Aufregung nicht mehr verbergen. Steigt jetzt wirklich der Weihnachtsmann aus dem Fluggerät?
Endlich kommt er. Und bald sitzen alle gemeinsam im Wartesaal des Flughafens bei warmem Kakao und Plätzchen. Der Weihnachtsmann beschenkt alle Kinder ausnahmslos. Denn er weiß: Diese Kinder haben Freude und Zuwendung verdient. Und statt sie auszufragen, was sie im nun endenden Jahr erlebt haben, liest er ihnen lieber eine Geschichte vor. Zum Ausklang dürfen alle in den Hubschrauber einsteigen oder eine Runde mit dem Flughafenauto drehen.
„Es war schön. Gut, dass wir gekommen sind“, sagt Leyla zu ihrer Freundin Leila, während sie die Leckereien vom Weihnachtsmann in ihrer Tüte bewundert. Leyla und Leila kommen aus Mülheim. Ihr Freund Antony ist ein bisschen enttäuscht, dass er nicht auch mal abheben darf. „Warum dürfen wir nicht losfliegen?“, fragen auch ein paar von den Kleineren. „In den Hubschrauber passen nur drei Kinder und ihr seid knapp 50. Wie oft müssten wir losfliegen, damit jeder ein Mal drankommt?“, fragt Frank Jakob, Organisator der Feier. Die kleine Matheaufgabe bringt die Kinder ins Grübeln. „Ach ja, 16“, kommt schließlich die Antwort.
Frank Jakob ist Geschäftsführer der Agentur „checkinevent“, die den Weihnachtsmann eingeflogen hat. „Wir haben uns gefragt, was wir für Kinder, die keine Familien haben, an Weihnachten tun können.“ Nach dem großen Erfolg der Premiere ist Jakob fest entschlossen, die Aktion zu wiederholen: In Zukunft will er jeden Dezember für die Kleinen aus der Kindernotaufnahme da sein. „Fast alle unsere Kinder, die an Weihnachten nicht zu Hause sein dürfen oder können, haben an dem Fest am Flughafen teilgenommen“, sagt Christian Weiser aus dem Raphaelhaus in Mülheim.
Etwa die Hälfte der kleinen Bewohner wird in diesem Jahr ohne Familie im Heim verbringen. Der Besuch vom Weihnachtsmann war ihnen ein Trost. Zumindest ein kleiner.
18:30
@weihnachtsmann 78:
Unser kleingeistiger Kommentator hat Sie anscheinend "ins Herz geschlossen". Seine Kommentare muss man nicht verstehen - versteht der bedauernswerte Mensch wahrscheinlich selbst nicht.
Solche Trolle muss man ignorieren.
Ich bin gespannt, ob die Medien auch nach Weihnachten Zeit und Platz finden über Einrichtungen wie das Raphaelhaus und das Spatzennetz zu berichten. Die Kindernotaufnahme ist ganzjährig tätig. Die Kinder verdienen auch ganzjährig unsere Aufmerksamkeit.
18:06
Währen Ihre Kommentare und die Absicht, die dahinter steckt nicht so durchsichtig, könnte man sie gerade noch als Mittelmäßig bezeichnen, so aber, Ziel verpasst, leider. Das ist aber kein Grund so wütend zu werden, auch wenn Sie, (wieder einmal) durchschaut wurden, was fast schon viel zu einfach ist. Denken Sie bitte an Ihre Gesundheit! Die Kinder hatten einen schönen Tag, und die Aktion war ein Riesenerfolg. Und nur das zählt, nicht Ihr Verdruss. Außerdem werden weitere Aktionen auf dem Flughafen erfolgen, mindestens bis 2034. Jetzt habe ich leider keine Zeit mehr, mit Ihnen zu diskutieren, nein, das ist ja nicht diskutieren sondern spielen, ich muss mich ja Ihnen anpassen, und kann Ihnen nur noch zu Ihrem reichlich gedeckten Gabentisch gratulieren. Ich glaube, da lagen viele neue Nickname drauf? Womit ich die "Diskussion" beende.
Danke für die Bestätigung.
:-DDDDD
13:20
Ihre Meinung gefällt mir. Die Kinder standen und stehen im Vordergrund. Gerade zu Weihnachten dem Fest des Frieden und der Freude.
Auf Kleingeister wie den wohl höchst unzufriedenen Kommentator, den anscheinend die Kinder nicht interessieren, sondern der in seiner Selbstbeweihräucherung versinkt, kann man gut verzichten. Wirklich bedauernswert dieser Mensch.
13:04
Der Blogger beschreibt sich selber Exzellent, hat aber den Nickname verwechselt. Vielleicht fühlt er sich ja nicht wohl, ein bedauernswerter Mensch, gute Besserung! Allen anderen noch einen schönen Tag, und nicht alles so Ernst nehmen, mal davon abgehen, das man mache Flughafengegner ohne nicht ernst nehmen kann. Hauptsache ist, das die Kinder einen schönen Tag hatten, auch wenn es ihnen von einigen nicht gegönnt war.
Da hat #6 wohl einen Volltreffer gelandet, so aufgeregt Sie hier schreiben. Geht Ihre Strategie nicht mehr auf - schlagen Sie wild um sich.
Wenn man Sie nicht bedauern soll bleibt Ihnen nur noch die Rolle der Lachnummer, die Sie vorzüglich geben. :-DDDDDDD
Ich habe im Blog niemanden gefunden, der den Kindern den Spass nicht gönnt. Es nervt nur wenn Sprüchklopfer wie Sie die Aktion für andere Zwecke instrumentalisieren wollen. Statt Sprüche klopfen wie wäre es mit persönlichem Einsatz - bei solchen Aktionen sind helfende (kostenlose) Hände gerne gesehen.
Nicht nur zu Weihnachten kann und sollte man soziale Aktionen unterstützen - kann ich jedermann nur wärmstens empfehlen. Die Erfahrungen, die man dabei man macht sind unbezahlbar und bereichern das eigene Leben ungemein.
11:39
Die Kinder haben sich gefreut. Herr Jakob hat einmalig eine gute Aktion organisiert.
Noch mehr bewundere ich aber die Ehrenamtlichen, die sich ganzjährig engagieren und für die Ihr Engagement nicht als Werbeaktion dient.
Die Hoffnung bleibt, dass die Kinder auch fernab einer liebenden Familie ein schönes Weihnachtsfest verbracht haben/verbringen.
Leider auch hier @wohlzufrieden - verblendet und als Sprücheklopfer unterwegs; verzweifelt auf der Suche nach vermeintlichen Unterstützern. Die auf Ihn zutreffenden Worte anderen anhängend. Schade. Nicht zum Lachen. Im Grunde ein bedauernswerter Mensch.
20:40
mit etwas sozialem Hintergrund. Schön für die Kinder und Herr Jakob profitiert durch die Medienpräsenz.
Schon schauen wieder einige angebliche Flughafenbefürworter mit Scheuklappen um die Ecke und versuchen die Aktion für sich auszuschlachten.
Kinder - weder wollte der Organisator die Zeit noch das Geld für 16 Hubschrauberrundflüge investieren. So wohltätig ist Herr Jakob auch nicht.
@mehlbox Sie liegen voll daneben und @wohlzufrieden liest auch nur Flughafen Mülheim und schon schafft er mehr als einen Dreizeiler - allerdings total verquer wie immer. @wohlzufrieden tritt gerne als Verfechter der Rechte von Armen und Benachteiligten auf - vermeintlich - aber eigentlich geht es nur um Selbstdarstellung und um "seinen" Flughafen - so ein bißchen Luxus muss er sich schon gönnen. Nächstes Jahr dreht er dann persönlich Platzrunden mit den Kindern - also nicht nur schwafeln sondern tätig werden.
Und hoffentlich haben Sie zu Weihnachten keinen "Krempel" verschenkt.
ich verschenke rauch- und flugzeugmelder.
Sorry - das mit dem "Krempel" zu Weihnachten war @wohlzufrieden in einem seiner sinnleeren Kommentare.
Frohe Weihnachten
Wie er ja selber schreibt, ist der weihnachtliche gar nicht in der Lage eigene Kommentare schreiben, sondern ist für sein eigenen "Krempel" auf das Abtippen von"Sinnleeren" angewiesen. Der versuch darin eine Logik finden zu wollen ist Sinnlos, wie bei ihm ja immer. Außer, das man über ihn sehr, sehr herzlich lachen kann, obwohl es eigentlich schlimm ist, das Neid und Missgunst Menschen so weit bringen können. Ihnen noch einen schönen Tag!
14:53
die haben sich nicht getraut mit den kindern zu fliegen. jetzt versauen die flughafengegner mit ihren anzeigen - im falle wenn- den kindern schon weihnachten. was müssen das blos für menschen sein.
Sie liegen mit Ihrem Kommentar völlig richtig. Gut geschrieben!
@mehlbox #4:
Von Rundflügen mit den Kindern war nie die Rede, also konstruieren Sie hier keine Verschwörungen. Die Eventagentur hat einen Weihnachtsmann einfliegen lassen, die Zeitung macht Werbung und die Kinder haben sich gefreut. Und das ist dann auch gut so. In Städten mit Hafen kommt der Nikolaus oder der Weihnachtsmann dann per Schiff, bei Supermärkten evtl. mit Schlitten oder zu Pferde. Auch da verhindern nicht irgendwelche Anwohner, dass die Kinder mit dem Schiff fahren oder mit der Kutsche ... - es gehört einfach nicht zum Programm. Das dürfte auch an Ihrem Wohnort nicht anders sein. Überlegen Sie einfach mal wieviel Zeit für 16 Hubschrauberflüge nötig gewesen wäre.
Frohe Weihnachten.
Für Verschwörungstheorien ist wohlzufrieden zuständig. Beim Wort Flughafen springt der kleine Kobold stets aus der Kiste und ist nicht mehr zu halten. Die meistern Blogger wissen schon was von ihm zu halten ist.
:-)))))))
Wenn ein Troll versucht, einen Kobolt zu beschreiben, kann nur ein (Tee)trinker dahinter stecken....
13:00
Süßer die Düsen nie surren, als zur Weihnachtszeit, wenn die Flughafengegner mit Verlaub, fliegen in den sündhaft teuren Luxusurlaub...Ein großes Dank an Herrn Jakob, für diese Aktion. Schön zu wissen, das es noch Menschen gibt, die sich sozial, also für das Allgemeinwohl engagieren. Und nicht, wie zugegeben nur eine Mikroskopisch kleine Minderheit am Flughafen, egoistisch nur an sich selber und ihre sehr trügerische Ruhe denken. Vielleicht liegen ja auch schon wieder Anzeigen wegen der Hubschrauberlandung vor. Auf der anderen Seite ist toll, das sich die Kinder über den Hubschrauber freuen, und nicht angstvoll in die Wohnung laufen, wenn sie ein Fluggerät sehen, wie es ja angeblich vorgekommen sein soll, bei Kindern von Flughafengegnern. Ist ja auch vielleicht eher ein Fall für den Kinderarzt. Wie auch immer, allen Zukunfts- freudigen Mülheimer/Essenern ein frohes Fest, und ein gesundes neues Jahr mit "Ihrem" Flughafen!
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
..da ist es ja kein Wunder, das die Scheiben Ihrer Behausung so verkratzt sind, aber immerhin: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!
09:59
Man kann sich die enttäuschten Kindergesichter nach dem Lesen des Artikels richtig gut vorstellen. Wenn man auch medial im Vorfeld zu Rundflügen einlädt, dann sollte man sich auch an sein Wort halten. Und während Herr Jakob die „soziale“ Aktion, wie alles am Flughafen, als großen Erfolg darstellt, haben die Kinder wohl nur lernen können, dass man dem Management am Flughafen nicht vertrauen kann. Herr Jakob, sie müssen sich schon entscheiden, wollen Sie eine ehrliche Sozialaktion oder eine Imageaufbesserung des Flugplatzes? Beides ist notwendig, aber jedes für sich und nicht auf Kosten von Kindern.
09:21
Eine Wunderbare Aktion! Und vielleicht wird ja mal eines der Kinder später Flugzeugführer, auf dem erweitertem Geschäftsflughafen Essen-Mülheim. Frohes Fest!