Wege sanieren

Hexbachtal. Seit nunmehr rund neun Jahren gehe ich fast täglich mit unserem Hund im Hexbachtal spazieren. Es war schon immer so, dass die Essener Seite des Hexbachtales besser „in Schuss“ war als die Mülheimer Seite. Für die Essener Verwaltung hat das Hexbachtal augenscheinlich einen höheren Stellenwert. Nach den aufwendigen Kanalarbeiten vor ein paar Jahren hat Essen die Chance ergriffen und mit vernünftigen Drainagen und gutem Belag die Wege saniert. In Essen kann man auch nach mehreren Regentagen noch über trockene Wege laufen.

Auch nach „Ela“ waren die Wege schnell wieder instand gesetzt.

Auf der Mülheimer Seite war es schon immer so, dass sich nach ein bis zwei Regentagen die Wege in Schlammfurchen verwandelt haben.

Leider hat die Mülheimer Verwaltung die Wege nicht mit Drainagen versehen, so dass das Regenwasser von den höher gelegenen Feldern auf die Wege läuft und diese überspült und in Schlammfurchen verwandelt. Auch der sogenannte „Sonnenweg“ direkt am Feld entlang verwandelt sich sehr schnell in ein einziges Schlammloch. Die „Pferdebrücke“ fault vor sich hin und direkt daneben haben Wurzeln umgestürzter Bäume den Weg bis auf einen schmalen Grad weggerissen und ein gefährliches Wasserloch hinterlassen. Jetzt hat Mülheim die Chance, die Wege vernünftig zu sanieren.

Einzig: Auf der Mülheimer Seite des Hexbachtales gibt es noch ein paar Mülleimer, so dass man die Kotbeutel und anderen Müll auch entsorgen kann. Die Mülleimer fehlen auf Essener Seite.