Wasserrohrbrüche beschäftigen RWW im Winter

Wasserrohrbrüche unter Straßen und Gehwegen beschäftigen die Rheinisch Westfälischen Wasserwerke (RWW) vor allem dann, wenn nach einem Frost die Wiederauftauphase einsetzt. Aber auch zurzeit kommen sie vor – etwa an der Karlsruher- oder Kattowitzer Straße.

Wie schnell erfolgt im Normalfall die Reparatur? Wie ist dabei die Vorgehensweise des RWW? Sprecher Ramon Steggink erklärt: „Unsere Leute kommen im Regelfall unmittelbar nach der Benachrichtigung raus, schauen sich die Sache an, sperren die Wasserleitung und raten den Anliegern zuvor, ein paar Wasservorräte anzulegen. Dann informieren wir ein Tiefbauunternehmen, das vertraglich an uns gebunden ist. Noch am Tag selbst wird der Boden aufgemacht und der Schaden behoben.“ Manchmal muss auch der Verkehr umgeleitet werden.

Sollte ein Rohrbruch abends oder gar nachts gemeldet werden und es die Schadenslage zulassen, richte man die Stelle nur provisorisch her, da eine Reparatur mit Lärm verbunden sei und die Nachtruhe der Anwohner störe. Ist Gefahr im Verzug, werde natürlich sofort reagiert. Ruht die Baustelle auch am Sonntag, wie Leser berichteten? „Nein. Sonntags wird genauso vorgegangen wie werktags“, versichert der RWW-Sprecher. Stelle sich heraus, dass die Instandsetzung – egal an welchem Wochentag – länger dauere oder erst am Folgetag erfolgen könne, werde „in der Regel in unmittelbarer Nähe ein Standrohr aufgestellt, an dem sich betroffene Anwohner ihr Trinkwasser übergangsweise zapfen können“. Zum Einsatz komme eventuell auch mal ein Wasserwagen, an dem man Wasser „tanken“ könne.

Bis die Baulöcher wieder gestopft und die Oberflächenarbeiten vollzogen seien, könne es dagegen „ein paar Tage dauern“. Wie jetzt an der Kattowitzer Straße, wo wegen der derzeitigen Witterung der Straßenbelag an zwei Stellen noch nicht repariert werden kann.