Was wird bleiben von Ruhr.2010?
12.01.2010 | 07:00 Uhr 2010-01-12T07:00:00+0100Mülheim. Der Mülheimer Klub für lokale Feldforschung lädt für Samstag, 16. Januar, zu einer Diskussion in den Ringlokschuppen ein. Thema: Wie verändern Kulturschaffende die Wirklichkeit der Städte, was bleibt von großen Festivals wie Ruhr.2010? Mit dabei: der Gründer der Triennale, Gérard Mortier.
Künstler und Kuratoren stehen in großstädtischen Ballungsräumen vor der Herausforderung, mit einem Festival über die Kunst hinausweisende Wirkungen zu erzielen – lokal wie international. Welche Fragestellungen beschäftigen Kulturfestivals wie das Istanbul Festival, die Ruhr.2010 und das Festival Theater der Welt 2010, um über das singuläre Ereignis hinaus Veränderungen anzustoßen? Wie verändern Kulturschaffende die Wirklichkeit der Städte, und was bleibt?
Darüber diskutieren am Samstag, 16. Januar, ab 19 Uhr im Mülheimer Ringlokschuppen (Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr) Dikmen Gürün (Leiterin des International Theatre Festival in Istanbul), Frie Leysen (Künstlerische Leiterin Theater der Welt 2010), Gérard Mortier (Gründer der Ruhrtriennale), Oliver Scheytt (Geschäftsführer Ruhr.2010) und Anselm Weber (Intendant des Schauspiel Essen). Es moderiert der Theaterkritiker Vasco Boenisch.
Der Eintritt zu der Veranstaltung, die der „Klub für lokale Feldforschung” in Zusammenarbeit mit „Schöne Aussicht/Theater der Welt 2010” organisiert hat, ist frei. Anmeldungen: 0208 / 993 160.

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