Warnzeichen für Hansastraße

Speldorf..  Seit Monaten fordern Sozialdemokraten auf der Hansastraße eine Querungshilfe. „Über 130 Menschen wohnen bereits im Seniorenzentrum. Darum muss eine zeitnahe Lösung gefunden werden“, erklärte Susanne Dodd, SPD-Fraktionssprecherin in der Bezirksvertretung 3.

Wegen dieses Altenheims sei die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 km/h gesenkt worden. Zusätzlich werde mit dem Verkehrszeichen 133 (Fußgänger) auf querende Fußgänger hingewiesen“, erklärte dazu Peter Roedel vom Ordnungsamt. Die Hansastraße werde 2017 neu gestaltet, bei der die bestehende „Gehwegnase“ baulich optimiert werde. Von dieser Planung erfahre die Bezirksvertretung rechtzeitig.

Einen „Zebrastreifen“ lehnen die städtischen Verkehrsexperten aus rechtlichen Gründen und wegen der Kosten ab. Die Richtlinien für „Zebrastreifen“ forderten 300 bis 600 Autos mit gleichzeitig 100 querenden Fußgängern pro Stunde. Das sei auf der Hansastraße nicht der Fall.

Würden Übergänge an falscher Stelle oder unzulänglich oder unter falschen Voraussetzungen angelegt, führe dies zu höheren Unfallrisiken, als der Verzicht auf einen Fußgängerüberweg, sagte Roedel.

Die Kosten für die Beleuchtung inklusive Kabelanschluss sowie für die Markierung, Bordsteinabsenkung und Verkehrszeichen betrügen 7819,20 €. Daher sollen zwei Piktogramme als Zahl „30“ aus Thermoplastik für 360 € auf die Fahrspuren der Hansastraße geklebt werden. Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Hüßelbeck ergänzte: Dies habe auch der Speldorfer Bürger- und Kurverein vorgeschlagen.