Vortrag über die Kunst aus Israel

Begleitend zur Ausstellung „Konturen des Alltags. Zeitgenössische Kunst aus Israel“ im Kunstmuseum hält Dr. Eva Atlan den Vortrag „Die Wüste als utopischer Ort – von der romantischen Bilderwelt zu israelischen Realitäten“. Am Donnerstag, 26. März, um 18.30 Uhr berichtet sie über die Entwicklung der israelischen Kunst seit der Staatsgründung 1948. Geprägt von der Lage zwischen Okzident und Orient und dem Zuzug von Einwanderern aus aller Welt bewegt sich die israelische Kunst heute im Spannungsfeld westlicher Avantgarde, religiöser Tradition und historischer Besinnung.

Dr. Eva Atlan studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Romanistik und ist seit 2005 Leiterin der Kunst- und Judaica-Sammlung des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Abschließend wird im Foyer des Kunstmuseums zu einem Imbiss geladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit „Konturen des Alltags“ gewährt das Kunstmuseum noch bis 26. April Einblick in die aktuelle Kunstszene Israels und präsentiert Werke der mehrfach ausgezeichneten Künstler Yoav Efrati, Yitzhak Golombek, Talia Keinan und Gil Shachar.