Vortrag über das Leben mit und ohne Herzleiden

Beim „Treff um 11“ am Samstag, 21. Februar, im Evangelischen Krankenhaus, Konferenzsaal Haus B, 10. Etage, eröffnet Professor Feraydoon Niroomand, Chefarzt der Kardiologischen Klinik, neue Perspektiven auf die Frage, wie und ob man das Leben mit einem Herzleiden umgestalten sollte. Um kein Thema des Alltagslebens ranken sich mehr falsche Mythen als um die Gesundheit. Neben tradierten Irrtümern erzählen uns Zeitschriften, Bücher, Rundfunk- und Fernsehberichte täglich, wie gesundes Leben aussehen soll.

Der Patient gerät dabei meist in die Rolle des Angeklagten. Er erfährt, was er alles falsch gemacht hat und wie er sich richtig zu verhalten hat. Sollen tatsächlich gestandene 70-Jährige auf ihr liebgewonnenes Essen und Trinken verzichten, im Trainingsanzug mit Stöcken bewaffnet durch den Wald rennen und aller Liebe, Lust und Laster entsagen?

Die Aufgabe der Medizin sei es, das Leben der Menschen zu erleichtern, der Kern eines jeden Gesundheitsbegriffs sei das Wohlbefinden. Und nirgendwo sonst solle der Grundsatz einer personalisierten Medizin mehr beachtet werden, als bei den Lebensgewohnheiten, so die Ankündigung. Diese Lebensgewohnheiten entsprächen nämlich in der Regel Veranlagung, Konstitution, Neigungen und Einschränkungen des Menschen, die jedes Individuum ausmachen.

Der Treff um 11 beantwortet praktische Fragen zum Leben mit (und ohne) einem Herzleiden. Interessierte dürfen sich auch die Folgeveranstaltung am 21. März vormerken, in der Professor Niroomand über das Thema „Personalisierte Medizin – neue Wege zur Behandlung von Herzerkrankungen“ referieren wird.