Vorschlag: Broschüre für Hundehalter

Zu: Empörung über Hunde, die wildern, ohne Leine laufen sowie Bürgersteige und Vorgärten beschmutzen. Da kann den Bürgern schon der Kragen platzen, wenn man zu Beispiel im Auto feststellt, dass Fußmatte und Bremspedal voller Hundekot ist. Ich bin selbst Halter eines kleinen Hundes und gehe ca. dreimal täglich damit „Gassi“. Die meisten Hundebesitzer beseitigen den Hundekot und die meisten Tiere werden dort, wo gefordert, auch an der Leine geführt. Dieses ordnungsgemäße Verhalten darf man auch sicher für die meisten unserer Mülheimer Tierfreunde voraussetzen. Nur die schwarzen Schafe, die sich mit Arroganz und teilweise beleidigender Frechheit von der Mehrheit negativ abheben, bringen so den „Hund auf den Hund.“ So kann ich immer wieder beobachten, dass einige Halter ihre meist großen Hunde hauptsächlich bei Dunkelheit ohne Leine führen und dabei ihr Geschäft auf Bürgersteigen und in Vorgärten verrichten. Dieses Verhalten wird sich auch bei nur zehn Euro Bußgeld nicht ändern. Hundehalter darauf anzusprechen, ist mir allerdings inzwischen zu gefährlich geworden. Aber auch unsere Stadt ist aufgefordert, bei rund 8500 gemeldeten Hunden (für die sie jeweils 160 Euro erhält) für diese Einnahmen zweckgebunden etwas mehr zu tun. Bei Gesprächen mit Hundebesitzern kann man leider immer wieder feststellen, dass sehr viel Unwissenheit über Pflichten, aber auch die damit verbundenen Rechte der Halter besteht. Das Hundegesetz für das Land Nordrhein-Westfalen gibt zwar über viele Seiten Einsicht, aber für den täglichen Umgang mit unseren Hunden in Mülheim gibt es keine große praxisnahe Hilfe. Mein Vorschlag: Die Stadt sollte eine kleine, verständliche Hundebroschüre herausgeben zu allem, was man in Mülheim über Hunde wissen sollte (Welche Vorschriften gelten in Landschaftsschutzgebieten? Besteht Leinen- oder Maulkorbzwang etc.) und diese Broschüre allen steuerzahlenden Besitzern kostenlos zustellen.