Vorerst bleibt Fußweg zur Sozialagentur matschig

Styrum..  Matschig und für Fußgänger kaum zu benutzen – so zeigt sich der Weg zur Sozialagentur in Styrum. Die Sozialdemokraten hatten beantragt, den schlechten Zustand mit einer Instandsetzung abzustellen. Aber das ist leichter gewünscht als ausgeführt und bezahlt.

Vom Bürgersteig der Kaiser-Wilhelm-Straße sind es einige Meter bis zum Eingang, weil das Gebäude der Sozialagentur nicht direkt am Straßenrand steht. Auf einer Seite des kaum befestigten Zugangs befinden sich Parkplätze, „die laut Baugenehmigung notwendig sind“, informierte ein Verwaltungsmitarbeiter die Ortspolitiker. Weil die Plätze nicht immer ausreichten, hätten Autofahrer auch gegenüber des Gehwegs auf dem Grünstreifen geparkt und diesen matschig gefahren. Damit sie nicht vor den Eingang fahren könnten, lägen dort dicke Felsbrocken.

Könnten solche Brocken auch den Grünstreifen schützten?, fragte Günter Wrede (SPD). Die 150 Kilo schweren Steine seien bereits verschoben worden, lautete die Antwort vom Immobilienservice. „Helfen dickere Brocken?“, fragte Wrede. „Dann packen sechs starke Männer an“, kam die Antwort aus dem Plenum. Dicke hölzerne Begrenzungspfosten hätten kräftige Jungs bereits an anderen Plätzen in der Stadt aus dem Boden gezogen.

3000 Euro für neuen Rasen samt Begrenzung hat der Immobilienservice nicht übrig. „Das ist unbefriedigend. Was sollen wir tun?“ fragt Günter Wrede. „Die Bürger haben diese Fakten geschaffen“, meint Bezirksbürgermeister Heinz-Werner Czeczatka-Simon. Nun sollen Immobilienservice und Politiker eine andere Lösung finden. Der Antrag wurde zurückgestellt.