Von Heißen geht es mit dem Rad bergab

Heißen..  Zwischen der Stadtgrenze zu Essen und Hauptbahnhof sind Bäume und Sträucher, welche die Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn überwucherten, längst entfernt. Die Fläche des zukünftigen Radschnellweges ist teilweise planiert. Im Oktober fertig sein sollen diese 4,5 Kilometer. Ende 2002 wurde auf der Ruhrbrücke der letzte durchgehende Güterzug registriert.

Nach der Inselstraße, nahe des ehemaligen Stellwerks in Heißen, sind viele Gleisstücke bereits entfernt. Richtung Hauptbahnhof ist der Gleisrückbau ebenfalls schon zum größten Teil abgeschlossen. Dort soll, wenn die Frostperiode vorbei ist, der eigentliche Radwegebau dann starten.

Hinter dem Hauptbahnhof, an der Rampe zur Max-Kölges-Straße, müssen Radler und Fußgänger dann vorerst die Trasse verlassen. Das Reststück bis zur Promenade und vielleicht sogar schon über die Ruhrbrücke, folgt später. Bis zur Promenade sind die Gelder nun freigegeben. Die millionenschwere Sanierung der genieteten Stahlbogenbrücke will das Land NRW mit Haushaltsresten und nicht abgerufenen Zuschüssen aus 2014 fördern. Die Ausführungsplanung kann beginnen. Der Baustart hängt vom Ruhrhochwasser und dem Wasser- und Schifffahrtsamt ab. Es gestattet nur zwischen Mai und Ende Oktober Arbeiten über dem Fluss. Und die komplette Summe ist noch nicht gesichert.

Ab Ende 2016 könnte es über die Ruhr gehen, lauten kühne Prognosen. Ob die Bauabschnitte dann gleich bis zur Hochschule Ruhr-West an der Duisburger Straße durchgezogen werden, ließ Planungsdezernent Peter Vermeulen beim Treffen des Innenstadtbeirates offen. Wünschenswert wäre es.

Fertig ist die Verbindung zwischen Gruga-Radweg und Rheinischer Bahn. Gesichert werden muss noch ein Überweg über ein Gütergleis ins Heißener Gewerbegebiet.