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Von Baustelle zu Baustelle

20.06.2007 | 08:59 Uhr

Die DVG zog mit ihrem Gleistrupp aus Speldorf ab. Nun legt RWW Wasser-Rohre und blockiert den Verkehr.Und am 9. Juli geht es weiter - dann wird die Ruhrorter Straße für über acht Monate Großbaustelle

Zurück auf Los. Der Verkehr auf der Duisburger Straße rollt wieder weitestgehend ungehindert von Bahn-Baustellen. Dafür sind die Bauarbeiter erneut wie zu Beginn der Gleis- und Gas-Leitungsarbeiten an der Hansa- und der Friedhofstraße in Stellung gegangen. Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft RWW blockiert den Bereich - zumindest für den Lkw-Verkehr - im Zuge ihrer Netzarbeiten. Zwischen Speldorfer Friedhof und Weseler Straße bekommt die Wasserleitung auf 2650 Metern Länge eine Zementmörtelauskleidung. Das 40 Meter lange Stück an der Duisburger Straße wird im so genannten Inliner-Verfahren überbrückt. In das vorhandene Rohr wird eine neue Leitung mit 800 Millimeter Durchmesser eingezogen. Für den Vorschub benötigt RWW entsprechend große Baugruben und "Kopflöcher".

Die Teilsperrung bleibt voraussichtlich sechs Wochen bestehen. Direkt nach dem Abzug der Baustelle eine neue aufzumachen, hätte Kathrin Hoffmann gerne vermieden, zumal damit, wie sie weiß, Erklärungsprobleme verbunden sind. Die Baustellenkoordinatorin der Stadt hat deshalb im Vorfeld "zig Gespräche" geführt und musste schließlich einsehen: "Gleis- und Wasserleitungsarbeiten gleichzeitig hätten gegenseitige Behinderungen ergeben. Außerdem hätten wir Probleme mit der Sicherheit bekommen. Das ging einfach nicht."

Auch die Duisburger Verkehrsgesellschaft DVG hat den Bereich noch nicht ganz abgehakt. In nächster Zeit werden noch drei Masten gesetzt - als Finale der 1,7 Mio E teuren Baumaßnahme in Speldorf. Nach gut drei Wochen Vorarbeiten der Medl hat die DVG fast vier Monate zwischen Karlsruher Straße und Flockenweg gearbeitet. Neben den Schienen für die Linie 901 wurden auch Gehwege und Haltestellen erneuert. "Das hat super geklappt, auch die Geschäftsleute haben sich schließlich beruhigt", sagt Hans-Jürgen Faßbender, Abteilungsleiter Bahnbau der DVG. Vor der Zeit konnte der Bereich freigegeben werden. Eigentlich reichte das Zeitfenster bis Ende Juni. Von den Arbeiten hing der Baustart an der Ruhrorter Straße ab. Der ist nun für den 9. Juli geplant. 1,1 Mio E, so der städtische Bauleiter Andreas Pape, werden in den Straßenbau zwischen Weseler- und Duisburger Straße investiert. Bauzeit hier: 8,5 Monate.

Von Jörn Stender

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