Viele Baukräne und ein Minarett

Stadtgebiet..  Sie sind in der hellen Wintersonne unübersehbar – Baukräne drehen sich auf mehreren Grundstücken in der Stadt. Gleich zwei stehen am Ruhrufer, um den zweiten Komplex für Ruhrbania fertigzustellen. Am Freitag, 13. März, soll der Richtkranz über den Gebäuden der Mülheimer Wohnungsbau-Genossenschaft (MWB) am Haken hängen. Mehrere schwenkbare Lastenheber sind auch auf der Baustelle des Marienhospitals im Einsatz. Dort entstehen im Innenhof des katholischen Krankenhauses neue, zeitgemäße Betten- und Operationshäuser an der Kaiserstraße.

Fertigeteile sowie reichlich Steine verbauen Fachkräfte auch auf einer Fläche an der Burgstraße in Styrum. Dort erweitert der Handelskonzern Aldi-Süd seine Warenumschlaganlagen sowie Bürogebäude. Gleichzeitig lässt Aldi-Süd an der Düsseldorfer Straße – neben seiner frisch vergrößerten Filiale – weitere Bürogebäude für die Südost-Europa-Verwaltung bauen.

Im Speldorfer Hafen wird sich die Firma Jost mit ihrer Schrottverwertung direkt am Wasser ansiedeln. Die Fläche dort ist bereits freigezogen. Der Umzug ist beschlossene Sache. Schon seit Jahren freigezogen ist auch der Kaufhof. Dessen Leerstand erfreut keinen in der Stadt. Wenn alles gut läuft, sollen dort im Erdgeschoss neue Läden entstehen, darüber sollen Senioren wohnen. Die Stadtplaner arbeiten an dem dafür notwendigen Bebauungsplan. Alles andere ist noch Verhandlungssache.

Zwischen Wohnhäusern und Gewerbebauten ragt an der Sandstraße das Minarett der Moschee heraus. Die Kuppel ist nur aus der Luft gut zu erkennen.