Via hat bisher die gesetzten Ziele verfehlt

Die Gründer der Via-Verkehrsgesellschaft haben seit 2009 die gesetzten Ziele bisher nicht erreicht. Darüber sind sich die Oberbürgermeister sowie die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU der Städte Mülheim, Essen und Duisburg einig. Trotzdem wollen sie an Via festhalten und das städteübergreifende Unternehmen weiterentwickeln, heißt es dazu in einer Mitteilung aus dem OB-Büro.

Das Ziel der engeren und wirtschaftlichen Zusammenarbeit der örtlichen Nahverkehrsbetriebe sei „leider ein wenig aus dem Blick geraten“, stellen die drei Oberbürgermeister fest. „Die Komplexität des Themas mit unterschiedlichen großen Herausforderungen gehört ebenso zu den Erklärungsansätzen wie eine Vielzahl von Akteuren in drei Städten mit teilweise unterschiedlichen Interessen“, stellen die Stadtspitzen unisono fest. Die Fusion der Betriebe hätte angestanden.

Nun soll ein Handlungsplan her. Ein externer Moderator soll den Weg in die Zukunft begleiten, den OBs berichten. Dazu wird ein Lenkungskreis aus den Fraktionsvorsitzenden der drei Städte gebildet. Ein neues Gutachten ist ausgeschlossen.